Volleyball „Monsterblocker“ holen Trophäe
In der Sporthalle an der Zerbster Fuhrstraße fand die Pokalendrunde der „Hobby-Mix“-Liga im Volleyball statt.
Zerbst l Mit Meinsdorf, den Zerbs- ter „Monsterblockern“, dem TSV „Mix“ und der „Alibisportgruppe“ Güterglück hatten vier der sechs Liga-Sechser gemeldet. Vorjahressieger Rosian trat nicht an.
Für das traditionelle Pokalturnier zum Anschluss der Saison hatten sich bei den beiden neuen Organisatoren Heike Osterwald und Uwe Krüger vier Sechser der Hobby-Liga gemeldet. „Obwohl ich nachgefragt habe, hat sich Rosian nicht wieder gemeldet. Und Lübs hatte im Vorfeld bereits abgesagt“, meinte Krüger etwas angesäuert. Der Zerbster will mit Osterwald unbedingt diese Liga mit dem traditionellen Pokalturnier am Leben erhalten. Ein gutes Vorhaben, wenn man bei diesem Pokalturnier die Atmos- phäre vor, während und nach dem Turnier erlebt hat.
Einen großen Paukenschlag gab es im Spiel zwischen Güterglück und Staffelsieger Meinsdorf. Die Meinsdorfer, zwar ohne ihre besten Angreifer An- dreas Oertel (Schulterverletzung) und Uwe Schneider (privat) angetreten, waren gegen den großen Außenseiter Güterglück klar favorisiert. „Es war nicht unser Tag. Ich glaube, wir hatten die Hallensaison schon abgehakt. Es lag an der Einstellung und nicht am Fehlen unserer Hauptangreifer“, meinte Torsten Siebert.
Da die Güterglücker erwartungsgemäß im Anschluss gegen die „Monsterblocker“ sowie den TSV „Mix“ nicht noch einmal für solch eine Sensation sorgen konnten, entschied das letzte Turnierspiel über den Pokalsieg 2016.
Das führte in diesem Jahr die beiden TSV-Vereine „Monsterblocker“ und „Mix“ zusammen. Ein jederzeit würdiges Finale. Nach dem Saisonverlauf eine leichte Favoritenstellung für die Mannen um Kapitän Krüger. Denn der Zerbster „Mix“-Sechser wusste in der Meisterschaft zu überzeugen. Die Frauen und Männer um Kapitän Tilo Feldmann sprachen dagegen von einer eher verkorksten Saison.
Im ersten Satz zeigten die „Monsterblocker“ starke Angaben und einen durchschlagskräftigen Angriff (B. Wünsche, Feldmann, Friedrich). Vor allem Neuzugang Jan Friedrich machte den Unterschied im Angriff aus. Beim TSV blieben die sonst zuverlässigen Punktesammler unter ihren Möglichkeiten. Beim TSV waren es immer wieder die drei Frauen Barycza, Krüger und Eins, die das Spiel offen hielten. Nach sehr spannender Endphase siegten die „Monsterblocker“ 25:23.
Im zweiten Satz machte lange Zeit der gute Renè Ernst den Unterschied. Der TSV „Mix“ führte mit 19:15 recht deutlich. Ein Tiebreak drohte. Dann führte Berndt Wünsche die in unveränderter Aufstellung durchspielenden „Monsterblocker“ heran (20:19). Feldmann punktete im Angriff und Oldie Wolfgang Mamsch mit einer Angabe. Das war die noch unerwartete Führung der „Monsterblocker“ (21:20). Danach folgten unglückliche Aktionen der noch einmal sich reinknie- enden TSVer.
Ein gewaltiger Urschrei ging durch die Halle, als Ex-Handballer Jan Friedrich mit einem Gewaltblock den Angriff des TSV „Mix“ zunichte machte. Die nächste Überraschung war perfekt. Pokalsieger 2016 sind die sich nach dem Spiel überglücklich zeigenden „Monsterblocker“ vom TSV.
Endstand Pokalturnier
Spiele Punkte
1. TSV-„Monsterblocker“ 3 6:0 2. TSV Rot-Weiß „Mix“ 3 4:2 3. Alibisportgruppe Güterglück 3 2:4 4. MTV Meinsdorf 3 0:6