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Kriegsende im Harz Ein Brief aus dem zerstörten Halberstadt und seine Geschichte

Wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden weite Teile Halberstadts durch einen Bombenangriff der Alliierten zerstört. Ein Ereignis, das bis heute nachwirkt, wie die Geschichte eines Briefes zeigt.

Von Sabine Scholz 05.04.2025, 06:15
Die Martinikirche und die Häuser am Holzmarkt tragen keine Dächer mehr, vom Rathaus steht noch das Erdgeschoss, einige Mauern von der Kommisse. Viel Schutt ist schon weggeräumt, links im Vordergrund sind Schienen für die Loren zu sehen, mit denen der Trümmerschutt aus dem Zentrum geschafft wurde.
Die Martinikirche und die Häuser am Holzmarkt tragen keine Dächer mehr, vom Rathaus steht noch das Erdgeschoss, einige Mauern von der Kommisse. Viel Schutt ist schon weggeräumt, links im Vordergrund sind Schienen für die Loren zu sehen, mit denen der Trümmerschutt aus dem Zentrum geschafft wurde. Foto: Archiv Photostudio Mahlke

Halberstadt. - Ein kariertes A4-Blatt, dicht beschrieben. Diesen Brief ihres Großvaters aus Halberstadt bewahrt Karin Nöthlich noch immer auf. Es ist ein privater Brief, der Zeitgeschichte festhält.