Sekundarschule "Albert Niemann" Erxleben Kennlerntage für Fünftklässler am Beginn des Schuljahres
Drei gemeinsame Kennlerntage liegen hinter den zwei 5. Klassen, die in diesem Jahr in der Ganztagssekundarschule "Albert Niemann" in Erxleben gebildet worden sind. Die Klassenlehrerinnen der 5a Birgit Koppe und der 5b Kathrin Großkopf hatten sich dafür etwas ganz Besonders einfallen lassen.
Von Carina Bosse
Erxleben. "Eigentlich ist es ja so, dass wir alle unsere frisch sanierte Schule neu kennenlernen müssen, aber für die Fünftklässler ist es natürlich besonders schwierig, sich in den ersten Tagen zurechtzufinden", sagt Kathrin Großkopf.
So begannen die ersten drei Unterrichtstage des neuen Schuljahres jeweils mit einem gesunden Frühstück, das die Schüler selbst gestalten konnten, bevor es verspeist wurde. Die Zutaten dafür spendierten die Eltern.
Zunächst beschränkte sich das Kennenlernen auf die jeweiligen Klassen. Beim Gestalten der Klassenzimmer lernten sich die Mädchen und Jungen besser kennen. In der einen Klasse sind Schüler der Grundschulen Bebertal und Bregenstedt, in der anderen Klasse Schüler aus Beendorf, Behnsdorf und Wefensleben.
Besonders spannend fand Birgit Koppe ein Spiel, bei dem es nur stumm zuging, berichtete sie. Denn die Schüler mussten bestimmte Angaben zu ihrer Person wie zum Beispiel ihr Geburtsdatum nur mit Mimik und Gestik rüberbringen. "Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut klappt", resümiert die Klassenlehrerin der 5a.
Ältere Schüler unterstützen jüngere
Am dritten Kennlerntag fanden sich die 40 Neuen der Sekundarschule Erxleben dann in der Sporthalle zusammen. Dort stand eine Nonsens-Olympiade auf dem Stundenplan. So lustige Stationen wie Würfeln, Teebeutelweitwurf, Eierlauf, Gummistiefel-Zielwurf, Zeitungslauf und Medizinball-Kegeln waren im Parcours zu absolvieren. Unterstützung bekamen die Klassenlehrerinnen nicht nur von den pädagogischen Mitarbeiterinnen der Schule, Angela Bethge und Cordula Claßen, sondern auch von Schülern der 9. Klassen.
"Wir wollen ein Sozialprojekt ins Leben rufen und beziehen all jene Schüler ein, die später einmal beruflich in diese Richtung möchten", erzählt Kathrin Großkopf. Den großen Schülern gefiel ihre Rolle als Betreuer der jüngeren. Daraus könnten nun in den kommenden Wochen Patenschaften entstehen, um das Miteinander in der Schule zu verbessern.
Für alle Teilnehmer an der Nonsensolympiade hatten die Lehrer Urkunden vorbereitet. Schließlich ging es auch nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um den Spaß und das Miteinander.
Am 16. September wird die sanierte Schule offiziell eingeweiht. Am 17. September findet ein Tag der offenen Tür im neuen Objekt statt.