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Datensicherheit bei WhatsApp und Co. Nach Erpressung mit Intimfotos im Harz: Wovor Datenschutzexperte bei Nutzung von sozialen Netzwerken warnt

Nachdem ein minderjähriger Harzer nach dem Versenden intimer Fotos an einen Chatpartner zum Erpressungsopfer geworden ist, haben Leser Fragen zur generellen Datensicherheit und dem Datenabfluss in sozialen Netzwerken gestellt. Die Antworten des Landesdatenschutzbeauftragten sollten zumindest sensibilisieren.

Von Dennis Lotzmann Aktualisiert: 16.01.2025, 18:38
Datenaustausch via verschiedenster Messengerdienste sollte durchdacht sein.
Datenaustausch via verschiedenster Messengerdienste sollte durchdacht sein. Symbolfoto: IMAGO/NurPhoto

Landkreis Harz. - Es war eine Aktion, die an Blauäugigkeit und Unbedarftheit nicht zu überbieten war: Ein noch minderjähriger Harzer chattet mit einer ihm unbekannten Person, man kommt sich näher und - zack - wird die Frage nach einem Foto laut. Klar, kein Problem. Also wandert ein Bild mit intimem Anstrich via sozialen Netzwerk zum Chatpartner. Einem Chatpartner, den man im realen Leben selbst noch nie gesehen hat und von dem man folglich nur wissen kann, was er selbst von sich preisgegeben hat, ohne freilich den Wahrheitsgehalt prüfen zu können. Die Quittung ist fies und kommt schnell: Der nette Chatpartner entpuppt sich als Erpresser und fordert einen zweistelligen Geldbetrag, sollen die Bilder nicht publik werden.