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Schollener Sportverein ist bemüht, Energiekosten zu sparen Blau-weiße Sportler machen auf der Matte und auf dem Fußballplatz von sich reden

Von Anke Schleusner-Reinfeldt 20.03.2012, 04:12

Mit der Arbeit ihres Vorstandes sind die Blau-Weißen vom Schollener Sportverein vollends zufrieden. Deshalb wurde er auf der Jahreshauptversammlung auch einstimmig wiedergewählt.

Schollene l Es bleibt dabei: Jörg Wartke hält die organisatorischen Fäden in der Hand, sein Stellvertreter ist Bert Altmann. Bei den Finanzen behält Martin Ruschka den Überblick, Jenny Birkholz ist Geschäftsführerin. Für die Jugendlichen ist Mario Neumann verantwortlich, für alle Mitglieder Frank Neumann, für die Frauen Yvonne Graff und für die Presse Antje Bebenroth. 12 Jahre hatte sich Gerd Schulze um die Organisation von Turnieren gekümmert. Nun ist er auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden. An seine Stelle tritt Gunnar Berg. Den Ehrenrat bilden nun Norbert Wischer, Christel Gothan und Wilfried Schöning.

Mit dem Dank an die Frauen, die die Brötchen zubereitet hatten, eröffnete Jörg Wartke am Freitagabend die Versammlung im Schulspeiseraum. Und er konnte gleich mit freudig stimmenden Zahlen aufwarten: Es werden stetig mehr Mitglieder im Verein. 2007 waren es 168 Blau-Weiße, 2009 dann schon 193 und ein Jahr später bereits 200. Ende des Jahres 2011 waren schließlich sogar 220 Sportliche angemeldet. Besonders freut sich der Vorstand über die vielen Kinder und Jugendlichen: 26 Drei- bis Sechsjährige, 60 Sieben- bis 14-Jährige und sieben 15- bis 18-Jährige machen mit.

Die Sektion Fußball bildet mit genau 100 Kickern die größte Gruppe. 45 von ihnen sind Kinder. Die Kleinsten, die Bambinis, lernen von Frank Neumann alles, was sie über Fußball wissen müssen. Um die 13 F-Junioren kümmern sich Peer Keiper und Sven Klink, "die Steigerung ist erheblich", resümierte Marco Goldbach. Er kümmert sich zusammen mit Willi Nierzwicki um die elf E-Jugendlichen. "Familie Martschinkowski ist eine große Hilfe." Nicht am Spielbetrieb nehmen die B-Jugendlichen teil. Sie sind aber wichtig, weil aus ihnen der Nachwuchs für die Männermannschaft gebildet wird. Die Männer von Blau-Weiß, die in der Kreisliga spielen, streben in dieser Saison einen einstelligen Tabellenplatz an. Allerdings ist der Altersdurchschnitt im Team recht hoch und der beruflich bedingte Wegzug von Stefan Wartke wird sehr bedauert. Die beiden Neuzugänge sind bereits 37 und 40 Jahre alt. Und Trainer Mario Neumann muss selbst auch auflaufen, wenn die Spielerdecke dünn ist.

Die zweite Sektion im Verein, die durch ihre Leistungen auf Kreis- und sogar Landesebene von sich reden macht, ist die Judoabteilung. Holger Berthold berichtete, dass die 20 Aktiven bei den Turnieren stets sehr erfolgreich sind, "vor allem Chris Ludwig hat fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt".

Neben den Fußballern und Judokas gibt es noch weitere Sportler im Verein. Und zwar die allgemeine Sportgruppe, Stepaerobic, Badminton und Kegeln.

Mit Bürgermeister Armin Wernicke, der dem Verein seine Anerkennung für die Leistungen zollte, hatte es unlängst ein Gespräch über mögliche Gebühren für die Turnhallennutzung gegeben. Da das gesetzlich allerdings nicht geregelt sei, mache die Gemeinde von dieser Möglichkeit der Geldeinnahme keinen Gebrauch. "Wir sind dennoch bemüht, Kosten zu sparen", versicherte der Vorsitzende. In der Sporthalle sollen Strom- und Heizkosten gespart werden. Auf dem Sportplatz haben bereits zwei Arbeitseinsätze stattgefunden, bei einem weiteren im Juni soll das Schleppdach gestrichen, Barriere und die Anzeigetafel auf Vordermann gebracht werden.