Kindertagesstätte feiert 40-jähriges Bestehen mit Festwoche Vier zauberhaft magische Tage sind vorbei
Klötze. Trubel herrscht dort eigentlich immer - das sollte in einer Kindertagesstätte auch nichts Außergewöhnliches sein - aber im Klötzer Spatzennest an der Neustädter Straße Straße ging es in dieser Woche nun wirklich ausgesprochen turbulent zu. Vor allem lautstark eingestimmt wurden die Erzieherinnen um Kita-Leiterin Caroline Winkler von ihren Schützlingen gleich am Montag. Da zeigten die Mädchen und Jungen, wie laut sie alle zusammen rufen können, wenn sie nur gefragt werden.
Die Fragen kamen vom Zauberclown Kuni und die Antworten wie gerade beschrieben von den kleinen Spatzen. Auf der Suche nach dem kleinen braunen Affen, der einfach aus seinem Bild verschwunden war, fanden die Kinder schnell einen Elefanten, eine Schlange, eine Seerobbe und sogar einen Löwen. Bei letzterem brauchte Kuni nicht einmal mehr zu fragen, welches Geräusch so ein Löwe macht. "Buaah" brüllten ihm die Kleinen entgegen, so wie sie zuvor schon laut "törööö", leise "tsssss" und "ouh ouh" geantwortet hatten.
Mit Hilfe von ganz viel Magie - aus einer kleinen braunen Flasche mit schlankem Hals und gelbem Etikett, auf dem deutlich "Ma(g)gi(e)" stand - zauberte Kuni die fantastischsten Sachen und begeisterte die Kinder ein ums andere Mal.
Mindestens so aufregend war die große Schatzsuche am Dienstag. Per Schnitzeljagd suchten zwei Gruppen - eine mit roten, von den Erzieherinnen gehäkelten, Armbändern, und eine mit blauen - die Schatztruhen für ihre Gruppen. War das ein Gewusel auf dem Spielplatz an der Turnstraße, als die Kinder aus verschiedenen Richtungen eintrafen und die bunten Kisten mit überraschendem Inhalt suchten.
Nach zauberhaft und abenteuerlich wurde es am Donnerstag märchenhaft. Märchenoma Petra Kallen kam in einem wallenden, glänzenden Gewand und nahm die Kinder mit auf eine fantastische Reise in das Märchenland zum Froschkönig und zur Bienenkönigin.
Und noch einmal wurde es märchenhaft - gestern, als die Eltern am Vormittag das Märchen Rotkäppchen und der Wolf für die Kinder aufführten. Mit wahrer Begeisterung waren die Mädchen und Jungen dabei und warnten das Rotkäppchen oder zeigten dem Jäger den Weg zu Großmutters Haus. Es hat ihnen schließlich so gut gefallen, dass sie eine Zugabe forderten. Caroline Winkler jedenfalls lobte die Vorführung der Eltern während ihrer kleinen Begrüßungsrede zum Jubiläumsfest am Nachmittag als den Höhepunkt der Festwoche. Und das war er wohl wirklich - einer von vielen in dieser Woche.
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