11. APRIL Ausgehen in Magdeburg - Tipps zu Events, Veranstaltungen und Freizeit am Freitag
Oper, Schauspiel, Konzerte, Wissen, die CSD-Gala und mehr gehören zu dem, was den Veranstaltungskalender in Magdeburg am Freitag, 11. April 2025, bereichert. Die Volksstimme hat Ideen gesammelt.

Magdeburg - Auch Freitag, der 4.4.2025, hält in Magdeburg vielfältige Termine im Veranstaltungskalender bereit. Die Volksstimme hat sie auf dieser Seite zusammengetragen.
Was ist (sonst noch) los in Magdeburg?
Für Ihre Planung: Die aktuelle Wettervorhersage für Magdeburg
Kräftig gefeiert wird in den Clubs der Stadt. Zu den Partys am Wochenende hat die Volksstimme eine eigene Seite zusammengestellt.
Theater in der Grünen Zitadelle Magdeburg zeigt Julia Alsheimer mit "Sex ist mehr als nur 'ne Nummer"
Das Theater in der Grünen Zitadelle am Breiten Weg 8A bietet am Freitag, dem 11. April 2025, ab 20 Uhr einen Abend mit Julia Alsheimer, die ihr neues Bühnenprogramm unter dem Titel "Sex ist mehr als nur 'ne Nummer" präsentiert. Die Künstlerin, ausgebildete Schauspielerin und Musical-Sängerin, kombiniert in ihrem Soloabend kabarettistische Elemente mit musikalischen Einlagen.
Im Zentrum steht eine humorvolle und zugleich pointierte Auseinandersetzung mit Sexualität und gesellschaftlichen Tabus. Der Abend bewegt sich zwischen Wortwitz und provokanter Ehrlichkeit. Mit einem hohen Tempo und thematischer Offenheit greift Julia Alsheimer Fragen auf, die häufig unausgesprochen bleiben. Dabei geht es sowohl um intime Alltagsbeobachtungen als auch um absurde Details des menschlichen Miteinanders.
Das Programm enthält neben dialogischen Passagen auch musikalische Elemente. Chansons, die zwischen Komik und Überraschung pendeln, ergänzen die sprachlichen Pointen und geben der Darbietung eine zusätzliche emotionale Ebene. Das Zusammenspiel aus Schauspiel, Gesang und Stand-up-Elementen zeichnet die Inszenierung aus.
Auch interessant: Tickets gibt es im Vorverkauf auch bei Biberticket online, unter Telefon 0391/5999700 und in allen Biberticket-Verkaufsstellen - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
"Sex ist mehr als nur 'ne Nummer" zeigt sich als kabarettistischer Abend mit klarer Haltung, sprachlicher Schärfe und einer spielerischen Leichtigkeit im Umgang mit gesellschaftlich sensiblen Themen.
Theater Magdeburg zeigt im Schauspielhaus Uraufführung "Das Floß der Medusa"
Im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg wird "Das Floß der Medusa" in der Otto-von-Guericke-Straße 64 gezeigt. Die Produktion von Mirjam Loibl und Ensemble basiert auf einer Idee von Bastian Lomsché und wurde am 22. März 2025 uraufgeführt. Weitere Aufführungen sind für den 11. April und den 10. Mai jeweils um 19.30 Uhr geplant. Die Inszenierung richtet sich an Zuschauer ab 16 Jahren.
Das Stück greift ein historisches Ereignis aus dem Jahr 1816 auf: Der Untergang der französischen Fregatte Méduse auf dem Weg nach Westafrika. Die Reise findet vor dem Hintergrund der politischen Umwälzungen nach dem Wiener Kongress statt. In einer Zeit, in der koloniale Bestrebungen zunehmen und gesellschaftliche Rückschritte den Alltag prägen, verkörpert das Schiff eine Art Querschnitt der damaligen Gesellschaft – mit Passagieren aus verschiedenen sozialen Schichten und politischen Haltungen.
Nach der Havarie infolge unfähiger Kommandoführung kommt es zu einer humanitären Katastrophe. Etwa 150 Menschen werden auf ein provisorisches Floß gezwungen, das über fast zwei Wochen den Elementen ausgesetzt ist. Die Bedingungen an Bord sind von Hunger, Durst, Gewalt und dem Zerfall gesellschaftlicher Ordnung geprägt. Nur fünfzehn Menschen überleben. Die Tragödie der Méduse wurde zum Sinnbild für politische Willkür, menschliches Versagen und koloniale Arroganz.
Lesen Sie auch: Tote auf dem "Floß der Medusa" am Theater Magdeburg
Die Magdeburger Produktion nähert sich dem Thema aus heutiger Perspektive. Dabei stehen nicht nur das historische Geschehen, sondern auch seine symbolische Kraft und aktuelle Relevanz im Mittelpunkt. Der Text basiert auf dokumentarischem Material und ergänzt dieses durch performative Mittel. Körper, Sprache und Bildsprache werden als gleichwertige Ausdrucksformen genutzt, um die emotionalen und politischen Dimensionen der Geschichte erfahrbar zu machen.
Auch interessant: Tickets gibt es im Vorverkauf auch bei Biberticket online, unter Telefon 0391/5999700 und in allen Biberticket-Verkaufsstellen - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Theater Magdeburg zeigt Beethoven-Oper "Fidelio" im Opernhaus
Im Opernhaus des Theaters Magdeburg wird die Oper "Fidelio" von Ludwig van Beethoven in einer Inszenierung von Ilaria Lanzino erneut auf die Bühne gebracht. Die Wiederaufnahme der einzigen Oper des Komponisten ist für Freitag, den 11. April 2025, um 19.30 Uhr angesetzt. Weitere Termine folgen am 27. April um 16 Uhr sowie am 17. Mai um 19.30 Uhr. Eine halbe Stunde vor Beginn erhalten Interessierte Einblicke zur Entstehung und Interpretation der Produktion im Café Rossini im Opernhaus.
Das Werk in zwei Aufzügen mit einem Libretto von Joseph Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Treitschke richtet sich an ein Publikum ab zwölf Jahren. Im Zentrum der Handlung steht Leonore, die sich als Mann ausgibt, um ihren zu Unrecht inhaftierten Ehemann Florestan aus einem Staatsgefängnis zu befreien. Thematisch verbindet "Fidelio" politische Motive wie Gerechtigkeit, Freiheit und moralische Integrität mit der Hoffnung auf persönliche und gesellschaftliche Erlösung.
Lesen Sie auch: Vor der Premiere von "Fidelio" und "Die Zukünftig" am Theater Magdeburg
Musikalisch verknüpft Beethoven Elemente der Revolutionsoper mit sinfonischer und oratorischer Struktur. Die musikalische Dramaturgie unterstreicht die innere Entwicklung der Figuren und folgt dabei häufig dem Wechsel in die Tonart C-Dur, sobald Momente der Hoffnung dominieren.
Auch interessant: Tickets gibt es im Vorverkauf auch bei Biberticket online, unter Telefon 0391/5999700 und in allen Biberticket-Verkaufsstellen - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Regisseurin Ilaria Lanzino, Preisträgerin des Europäischen Opernregie-Preises 2020, legt in ihrer Interpretation besonderen Fokus auf den Körper als zentrales Ausdrucksmittel. In einer Geschichte, in der sich eine Frau gezwungen sieht, ihren Körper zu verbergen, gewinnt dieser Ansatz zusätzliche Relevanz. Die Inszenierung greift diesen Kontrast auf und stellt Fragen nach Sichtbarkeit, Identität und körperlicher Präsenz im Machtgefüge.
Ka:Ma beim Stübchen-Kneipenkonzert in der Festung Mark Magdeburg
Am Freitag, dem 11. April 2025, tritt das Duo Ka:Ma im Rahmen des Stübchen-Kneipenkonzerts in der Festung Mark auf. Beginn ist um 20 Uhr. Der Veranstaltungsort befindet sich im Hohepfortewall 1 in Magdeburg.
Ka:Ma, bestehend aus Max Nehring und Katharina Schwanz, verbindet musikalische Vielfalt mit Live-Performance auf hohem Niveau. Das Zusammenspiel von Gitarre, Gesang und Loopstation prägt ihren Stil und sorgt für einen abwechslungsreichen Klang. Das Repertoire reicht von Rock und Pop über Reggae bis hin zu Jazz. Eigene Interpretationen bekannter Titel bilden den Kern des Programms und verleihen dem Abend eine individuelle Note.
Die Darbietung orientiert sich an einem dynamischen und zugleich persönlichen Konzertformat. Das Duo schafft durch Bühnenpräsenz und musikalische Feinfühligkeit eine Atmosphäre, die Nähe zum Publikum zulässt und zugleich energetisch wirkt.
Auch interessant: Tickets gibt es im Vorverkauf auch bei Biberticket online, unter Telefon 0391/5999700 und in allen Biberticket-Verkaufsstellen - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
„Circle Pitournium“ mit Metal in der Magdeburger Factory
Am Freitag, dem 11. April 2025, beginnt in der Factory Magdeburg in der Sandbreite 2 um 18.30 Uhr das Konzert „Circle Pitournium“ mit Cytotoxin und mehreren Gästen aus dem extremen Metal-Umfeld. Den Hauptact des Abends bildet die deutsche Band Cytotoxin, die sich dem Technical Death Metal verschrieben hat. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 in Chemnitz verknüpft die Gruppe musikalische Präzision mit einem thematischen Fokus auf nukleare Katastrophen. Besonders der Unfall von Tschernobyl steht im Mittelpunkt ihres Konzepts, das sie selbst als „Chernobyl Death Metal“ bezeichnen. Das bislang jüngste Album trägt den Titel „Nuklearth“.
Als Gäste treten vier weitere Bands auf, die aus unterschiedlichen Spielarten des Death Metal und Grindcore stammen. Gutalax aus Tschechien verbinden Goregrind mit ironischen Einflüssen und beschreiben ihren Stil als „Gore ’n’ Roll“. Die Band ist seit 2009 aktiv und fällt durch ihre eigenwillige Bühnenshow auf. Acranius, ein Quartett aus Rostock, kombiniert brutalen Deathcore mit Elementen aus dem Hardcore. Seit ihrer Gründung im selben Jahr wie Gutalax hat sich die Gruppe national und international in der Szene etabliert.
Mit Necrotted ist außerdem eine Formation aus Baden-Württemberg vertreten, die 2008 gegründet wurde. Ihr Stil vereint melodische Komponenten mit massiver rhythmischer Härte, was sie im Bereich des modernen Death Metal positioniert. Osiah aus dem Vereinigten Königreich komplettieren das Line-up. Die Band aus Nordostengland ist seit 2013 aktiv und bekannt für technische Raffinesse und intensive Live-Auftritte im Bereich des Deathcore.
Erotik Slam im Moritzhof Magdeburg
Der Moritzhof am Moritzplatz 1 wird am Freitag, dem 11. April 2025, zur Bühne für einen besonderen Poetry Slam unter dem Titel "Erotik Slam – Heiße Worte, prickelnde Momente". Präsentiert wird die Veranstaltung vom Verein "MINDdrop". Der Abend steht im Zeichen literarischer Darbietungen rund um die Themen Erotik, Intimität und zwischenmenschliche Nähe.
Die Besucher erwartet ein Programm, das sprachliche Kreativität mit emotionaler Tiefe verbindet. Unterschiedliche Perspektiven auf Liebe, Begehren und Identität finden ihren Ausdruck in performativer Wortkunst. Dabei steht die Vielfalt der auftretenden Künstlerinnen im Fokus. Ob erzählend, performativ oder pointiert – im Zentrum steht jeweils der künstlerische Umgang mit Sprache, Lust und persönlichen Erfahrungen.
"Erotik Slam – Heiße Worte, prickelnde Momente" versteht sich als Einladung zur Auseinandersetzung mit den vielen Facetten menschlicher Nähe – offen, respektvoll und kreativ. Die Teilnahme steht allen offen, unabhängig von Identität oder sexueller Orientierung. Auch die äußere Erscheinung kann, dem Thema entsprechend, Teil des Gesamterlebnisses werden.
Jazzlounge mit Fabian Bender im Magdeburger Gesellschaftshaus
Die vierte Ausgabe der Jazzlounge ist für den 11.4. um 20 Uhr im Gartensaal des Gesellschaftshauses in der Schönebecker Straße 129 geplant. Mit dabei ist wieder die Hausband, bestehend aus Marius Moritz am Klavier, Mohi Buschendorf am Bass und Ludwig Buschendorf am Schlagzeug. Für diesen Abend wird das Trio durch den renommierten Gitarristen Fabian Bender ergänzt, der mit seinem vielseitigen Stil und seiner Erfahrung der Jazzlounge eine ganz besondere Note verleiht.
Fabian Bender studierte E-Gitarre an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie an der Lucerne Jazz School und ist als Live- und Studiogitarrist bundesweit gefragt. In seiner Karriere arbeitete er mit Künstler:innen wie Giovanni Zarrella, Vintage Vegas, Joseph Bowie, Lutz Krajenski und Mitgliedern der WDR-Big Band zusammen. Zudem ist er Gründer und Leiter des Schaumburg Jazz Orchestra und war als Dozent in Hannover tätig.
Der Pianist Marius Moritz, gebürtig aus Magdeburg, ist bekannt für seine genreübergreifenden Kompositionen, in denen er die Grenzen zwischen früher Mehrstimmigkeit, Neuer Musik, Jazz und freier Improvisation verwischt. Neben seiner künstlerischen Arbeit ist er als Lehrer und Dozent in Magdeburg und Dresden tätig.
Mohi Buschendorf, erfahrener Bassist aus Tangerhütte, leitet die KONBigband und das Nachwuchsensemble Thiemplayer am Konservatorium Magdeburg. Mit seinem eigenen Waldhausstudio hat er sich einen Rückzugsort für hochwertige Musikproduktionen geschaffen, in dem Künstler:innen aus ganz Europa und darüber hinaus ein- und ausgehen.
Komplettiert wird das Ensemble durch Ludwig Buschendorf, Jazzschlagzeuger aus Stendal, der früh zum Jazz fand und heute in verschiedenen Bands von Soul bis Elektro spielt. Seine fundierte Ausbildung und sein breites stilistisches Spektrum machen ihn zu einem gefragten Musiker und Lehrer.
"Wir sind gegen dafür" in der Magdeburger Zwickmühle
Die Magdeburger Zwickmühle präsentiert das neue Programm "Wir sind gegen dafür" mit Marion Bach und Heike Ronniger. Christoph Deckbar und Oliver Vogt treten alternierend auf. Die Regie übernimmt Matthias Brenner, das Buch stammt von Frank Voigtmann und Robert Schmiedel.
Vorstellungen finden im April am 10., 11. - hier gibt es noch Restkarten -, 19., 25. und 26. des Monats jeweils um 20 Uhr statt. Abendvorstellungen sind auch für 7., 10., 15. und 31. Mai und den 6., 11., 12., 20., 25. und 26. Juni geplant. Noch freie Plätze gab es zudem für die Nachmittagsvorstellungen jeweils um 15 Uhr am 8., 14. und 22. Mai. Keine Karten im Vorverkauf gab es mehr für den 5. April um 20 Uhr und den 9. und 16. April um 15 Uhr. Die Spielstätte befindet sich in der Leibnizstraße 2a.
Das Programm thematisiert politische und gesellschaftliche Widersprüche. Es setzt sich mit Fragen zu Demokratie, Kapitalismus und sozialen Entwicklungen auseinander. Die Inszenierung beleuchtet aktuelle Herausforderungen und greift Beispiele aus Wirtschaft und Politik auf. Dabei werden Gegensätze herausgestellt, etwa zwischen steigenden Börsenkursen und wirtschaftlichem Abschwung, zwischen politischen Parteien und ihren Positionen sowie zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und realen Entwicklungen.
Krimaginär im Magdeburger "Guck mal!"
Am Freitag, dem 11. April 2025, beginnt um 19.30 Uhr das Improvisationstheater „Krimaginär“ des Vereins "Magdeburger Theaterkiste von 1993" im Kulturzentrum „Guck mal!“ in der Babelsberger Straße 9. Bei dieser interaktiven Veranstaltung entscheidet das Publikum mit, wie ein Kriminalfall entwickelt und zu welchem Ausgang er führt.
Die zentralen Fragen sind dabei: Wer ist das Opfer? Wer könnte der Täter oder die Täterin sein? Handelt es sich um Mord oder Diebstahl? Wird der Fall letztlich gelöst? Durch die aktive Teilnahme der Zuschauer und ihre kriminellen Fantasien wird das Stück lebendig, wobei sie mit den Schauspielern interagieren, um die Handlung zu gestalten. Der Einlass erfolgt ab 19 Uhr.
Nadine Liebert stellt im Moritzhof Buch über die Erziehung von jungen Hunden vor
Am Freitag, dem 11. April 2025, wird um 19 Uhr im Moritzhof am Moritzplatz 1 die Buchpräsentation von Nadine Liebert stattfinden. Ihr Werk „Der Welpenkompass – Gut begleitet durch die Welpenzeit“ richtet sich an alle, die ein tiefes und wohlwollendes Verständnis für ihre Welpen entwickeln möchten. Basierend auf aktueller Verhaltensforschung und mehr als 20 Jahren Berufserfahrung als Hunde-Verhaltensberaterin, bietet das Buch praxisorientierte Tipps und liebevolle Einblicke in die Erziehung von Hunden.
„Der Welpenkompass“ ist in acht gut strukturierte Kapitel unterteilt, die durch anschauliche Übungen eine zugewandte und erfolgreiche Erziehung ermöglichen. Ziel ist es, den Lesern zu helfen, ein harmonisches Zusammenleben mit ihrem Welpen zu gestalten. Die Veranstaltung bietet eine Gelegenheit, mehr über das Buch zu erfahren und sich direkt mit der Autorin auszutauschen.
CSD Sachsen-Anhalt Gala mit Jorden Hanson im Oli Magdeburg
Im OLI-Kino in der Olvenstedter Straße 25A wird am Freitag, dem 11. April 2025, ab 20 Uhr die CSD Sachsen-Anhalt Gala ausgerichtet. Der Abend steht im Zeichen queerer Sichtbarkeit, gesellschaftlicher Reflexion und gemeinschaftlicher Solidarität. Einlass ist ab 19 Uhr. Anmeldungen sind unter csdmagdeburg.de/csdgala möglich.
Die Gala begleitet die zunehmende Ausweitung des Christopher-Street-Days in Sachsen-Anhalt. Für das Jahr 2025 sind erstmals elf CSD-Veranstaltungen im Bundesland geplant. Gleichzeitig nimmt der Abend Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, die von Rückschritten bei der Akzeptanz queerer Lebensrealitäten und einem wachsenden Rechtsruck geprägt sind.
Das Programm bietet einen Rückblick auf das Jahr 2024 sowie einen Ausblick auf die kommende CSD-Saison. Darüber hinaus werden Perspektiven zur Lage der queeren Community in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus vorgestellt. Als Höhepunkt wird die neu gewählte Miss*ter CSD Sachsen-Anhalt 2025 offiziell präsentiert. Neben der Vorstellung ihrer Vision für das Jahr erfolgt die Verleihung des CSD Sachsen-Anhalt Awards – eine Auszeichnung für besonderes Engagement innerhalb der Community.
Musikalisch begleitet wird der Abend vom Sänger Jorden Hanson. Für Moderation und Unterhaltung sorgen die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz.
Market Place und be-swingt im Magdeburger machwerk
Am Freitag, dem 11. April 2025, beginnt um 20 Uhr im machwerk im Breiten Weg 114a eine musikalische Begegnung zwischen dem Duo be-swingt und der Band Market Place. Das Konzert verbindet verschiedene Stilrichtungen wie Jazz, Swing, Blues, Soul und Latin.
Be-swingt besteht aus Ulrike Nocker am Gesang und Oliver Vogt am Klavier. Das Duo steht für eine nuancierte und stilbewusste Interpretation bekannter Jazz-Standards ebenso wie für einfühlsame Eigenkompositionen. Die musikalische Gestaltung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen klassischem Jazz und modernen Elementen.
Als Gäste des Abends bringt die Band Market Place zusätzliche Vielfalt auf die Bühne. Das Ensemble nutzt akustische und elektrische Gitarren, Bass sowie Schlagzeug, um ein breites stilistisches Spektrum abzudecken. Ob Swing, Bossa Nova, Jazzrock oder Funk – die Arrangements zeichnen sich durch Spielfreude und rhythmische Präzision aus. Eigenkompositionen sowie kreative Bearbeitungen internationaler Titel sorgen für Abwechslung und Dynamik.
Trixi G. im Alten Theater am Jerichower Platz
Am Freitag, dem 11. April 2025, beginnt um 19 Uhr im Alten Theater am Jerichower Platz in der Tessenowstraße 11 ein Foyerkonzert mit dem Duo Trixi G. Beatrix Ducke (Gesang und Saxofon) und Uwe Ducke (Gitarre) präsentieren ein Programm aus deutschsprachigen Akustik-Rock-Chansons.
Die Musik des Duos zeichnet sich durch eine reduzierte Instrumentierung aus, die Stimme, Saxophon und Gitarre in den Mittelpunkt stellt. Die Stücke stammen sowohl aus eigener Feder als auch aus neu interpretierten Versionen von Liedern anderer. Trixi G legt in den Arrangements Wert auf eine klare Struktur und eine intime Darbietung, die Nähe und Unmittelbarkeit erzeugt. Die deutschen Texte fügen sich in die musikalische Gestaltung ein, ohne vordergründige Effekte zu bemühen.
„Da ist etwas. Krebs und Emotionen“ - Ausstellung im Neuen Hörsaal auf dem Campus der Unimedizin Magdeburg
Die bewegende Ausstellung „Da ist etwas. Krebs und Emotionen“, die zuvor im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité präsentiert wurde, ist bis zum 30. Juni 2025 nun auch in Magdeburg auf dem Campus der Universitätsmedizin Magdeburg zu sehen.
Die Ausstellung geht diesen Gefühlen nach. Sie thematisiert dabei Gefühle nicht allein als subjektive, persönliche Empfindungen. Kulturhistorische Exponate, interaktive Medienstationen und Filminterviews machen sichtbar, wie stark Gefühle durch gesellschaftliche Normen und Moralvorstellungen geprägt werden. Im 20. Jahrhundert haben sich die Erwartungen an die Gefühle in der Auseinandersetzung mit Krebs verändert. Der Rundgang veranschaulicht diesen Wandel und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, auch über eigene Gefühle und deren kulturelle Prägung nachzudenken.
Ausstellungsort ist im Haus 7 der Neue Hörsaal auf dem Campus der Universitätsmedizin Magdeburg, Leipziger Straße 44. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 18 Uhr, bei kostenfreiem Eintritt.
Besuch im Magdeburger Technikmuseum
Das Technikmuseum Magdeburg präsentiert auf 2.000 Quadratmetern eine beeindruckende Sammlung zur Technik- und Industriegeschichte. Zahlreiche Maschinen bieten Einblicke in die Industrie, die Luft- und Raumfahrt sowie das traditionelle Handwerk. Dampfmaschinen, Transmissionsanlagen und historische landwirtschaftliche Geräte vermitteln eine Vorstellung davon, wie im 19. Jahrhundert gearbeitet und gelebt wurde. Historische Fahrzeuge, darunter auch Feuerwehrfahrzeuge, wecken Erinnerungen an die DDR-Zeit. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Geschichte der Drucktechnik und der Wasserversorgung, wodurch eine umfassende Sammlung der Industriekultur Magdeburgs und der Region entsteht.
Mit über 6.000 Objekten verfügt das Technikmuseum Magdeburg über die größte und umfangreichste technik-historische Sammlung in Sachsen-Anhalt. Die Dauerausstellung zeigt anhand von Originalen und Modellen die technische Entwicklung von 1847 bis in die 1980er Jahre.
Das Technikmuseum befindet sich in der Dodendorfer Straße 65. Geöffnet hat es dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr.
Ausverkauft und abgesagt in Magdeburg
Eine Warteliste gab es zum Redaktionsschluss mehr für "Ich packe meine Koffer" um 20 Uhr im Insel Theater in der Zollstraße 19. Im Vorverkauf ebenfalls keine Tickets mehr gab es für "Minihorror" um 19.30 Uhr im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64 und für "Wir müssen immer lachen" um 19.30 Uhr im "...nach Hengstmanns" im Breiten Weg 37.
Gegebenenfalls sind an der Tages- beziehungsweise Abendkasse noch Restkarten erhältlich.
Abgesagt wurde "Mädchen in Not" im Puppentheater Magdeburg.