Verfolgungsjagd über 70 Kilometer Mann flüchtet mit gestohlenem Auto auf A2 vor Polizeikontrolle - und wird gestellt
Über 70 Kilometer hat sich ein Autofahrer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei über die Autobahn 2 geliefert. Am Kreuz Magdeburg endete die Flucht.

Magdeburg - Am frühen Mittwochmorgen hat sich die Polizei auf der Autobahn 2 mit einem Mann über 70 Kilometer eine Verfolgungsjagd geliefert. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz.
Flucht auf A2: Streifenwagen ausgebremst und abgehängt
Der Polizeidirektion Braunschweig zufolge war der Autofahrer in Niedersachsen kurz vor der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt in hohem Tempo vor einer Verkehrskontrolle geflohen. Während der Flucht habe der Fahrer rücksichtslos überholt und sei in Baustellen mehrfach mit Absperreinrichtungen kollidiert.
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Der verfolgte VW-Bus-Fahrer raste zunächst bis zur A2-Abfahrt Burg-Zentrum, fuhr ab und direkt in Richtung Hannover wieder auf die Autobahn. Wenig später bremste der Fahrer den VW-Bus unvermittelt so stark ab, dass der Streifenwagen der Polizei auffuhr und die Verfolgung nicht fortsetzen konnte.
Lkw blockiert Auffahrt zur A14 - Fahrer in Gebüsch entdeckt
Die Flucht endete, als der VW-Bus-Fahrer auf die A 14 auffahren wollte. Ein Lkw blockierte die Auffahrt. Es kam zum Unfall. Der verfolgte Fahrer flüchtete daraufhin zu Fuß. Ein Polizei-Hubschrauber entdeckte ihn in einem Gebüsch. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand, wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.
Eine Überprüfung ergab auch hier, dass der VW-Bus zuvor im Bereich Wolfsburg gestohlen worden war. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 43-Jährigen, der keinen gültigen Führerschein besaß. Er muss sich verantworten wegen Kfz-Diebstahls, illegalem Straßenrennen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.