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  7. GWG Reform: Mieter fordern mehr Transparenz und protestieren gegen Mieterhöhung

Aufstand in Reform Magdeburger Mieter rebellieren: Genossenschaft lehnt Forderungen ab

Nachdem Mitglieder der GWG Magdeburg-Reform mit über 300 Unterschriften eine Versammlung eingefordert haben, wurde diese unbegründet abgelehnt. Die Genossenschaft verlangt stattdessen von einigen Haushalten 20 Prozent mehr Miete.

Von Lena Bellon Aktualisiert: 03.04.2025, 12:14
Rund 150 Mitglieder der GWG Reform haben sich am Bunten Weg in Magdeburg-Reform versammelt. Ihre Forderungen der Genossenschaft gegenüber sollen so nicht länger ignoriert werden.
Rund 150 Mitglieder der GWG Reform haben sich am Bunten Weg in Magdeburg-Reform versammelt. Ihre Forderungen der Genossenschaft gegenüber sollen so nicht länger ignoriert werden. Foto: Andreas Herrmann

Magdeburg - 150 Mitglieder der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Gartenstadt-Kolonie (GWG) Reform haben sich versammelt, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für genossenschaftliche Werte und Zusammenhalt unter den Mitgliedern – aber auch ein Zeichen für Protest und dafür, dass sie den Kampf um einen Austausch zwischen Vorstand und Mitgliedern noch nicht aufgeben. Denn: Die Initiativgruppe „Reformen in Reform“ ist seit Anfang des Jahres, als „Vereinbarungsschreiben“ mit einer Mieterhöhung in die Briefkästen flatterten, fast im Dauereinsatz. Der Ärger unter den Mietern wird immer größer.