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1. april Ausgehen in Magdeburg - Tipps für Veranstaltungen, Partys und Freizeit am Dienstag

Literatur, Musik und mehr - das Programm in Magdeburg am Dienstag, 1. April 2025, bietet Vielfalt.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 30.03.2025, 13:11
Kurt Fricke ist zu den Landesliteraturtagen in Magdeburg zu Gast.
Kurt Fricke ist zu den Landesliteraturtagen in Magdeburg zu Gast. Foto: Jens Schlüter

Magdeburg - Auch Dienstag, der 1. April 2025, bietet in Magdeburg Programm. Die Magdeburger Volksstimme hat einige Freizeittipps auf dieser Seite zusammengetragen.

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Drei Termine der Landesliteraturtage in Magdeburg

Die Landesliteraturtage stehen dieses Jahr in Magdeburg unter dem Motto „Grenzen.Los.Lesen“ und widmen sich dem literarischen Austausch über Grenzen hinweg. Autoren und Vortragende präsentieren ihre Werke und Diskussionen zu gesellschaftlich relevanten Themen an verschiedenen Veranstaltungsorten.

Kurt Fricke liest aus „Tanz am Abgrund. Kurzgeschichten zwischen Gruseln und Lachen“ in der Zentralbibliothek. Am Dienstag, dem 1. April, um 19.30 Uhr präsentiert der Autor Kurzgeschichten zu unterschiedlichsten Themenfeldern, die in verschiedensten Erzählstilen geschrieben sind. Unerwartete Wendungen und ein überraschendes Finale der Geschichten sorgen für Unterhaltung. Als Bonus bekommt das Publikum Einblicke in die Welt des kreativen Schreibens.

Christian Kreis und Peter Berg thematisieren in ihrer Lesebühne „Noch Satire oder schon Unverschämtheit?“ die feinen Grenzen zwischen Humor und Geschmacklosigkeit. Am Dienstag, dem 1. April, treten sie in den Oli-Lichtspielen in der Olvenstedter Straße 25A auf. Beginn ist um 19 Uhr. Seit 2013 treten sie monatlich in Halle auf und gewannen dreimal den in Magdeburg ausgetragenen Lima-Lesebühnenwettbewerb.

Mona J. Zwinzscher, Constanze Wirsing und Laura Schaar präsentieren als Trio „Singen, Zwitschern, Scharren“ eine performative Lesung im Roncalli-Haus in der Max-Josef-Metzger-Straße 12/13. Am Dienstag, dem 1. April, um 19 Uhr setzen sich die Autorinnen mit persönlichen und gesellschaftlichen Grenzerfahrungen auseinander. Ihre Texte interagieren miteinander und werden durch darstellerische Elemente ergänzt. Die Bandbreite der Texte reicht von Prosaminiaturen über Lyrik bis zu Spoken Word/Slam.

„Frauen im geteilten Deutschland“ Dokumentationszentrum am Moritzplatz

Das Dokumentationszentrum am Moritzplatz zeigt ab dem 1.4. eine Plakatausstellung mit dem Titel „Frauen im geteilten Deutschland“. Darin geht es um die unterschiedlichen Rollenbilder, die Frauen in Ost- und Westdeutschland auch heute noch zugeschrieben werden, und deren Ursachen.

Seit über 30 Jahren ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnet man (und frau) immer noch vielen Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. „Die Westfrau wird oft entweder als Heimchen am Herd oder als knallharte Karrierefrau beschrieben. Die Ostfrau hingegen steht im Kohlebergbau ihren Mann. Sie wird als tough bezeichnet oder auch als Rabenmutter, weil sie ihre Kinder in die Krippe gibt“, heißt es in einer Ankündigung. Die Westfrau gendere, während die Ostfrau damit nichts anzufangen wisse. Die Ostfrau gelte mal als Verliererin, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit.

Die Liste solcher Zuschreibungen sei lang. „Obwohl sie sich teilweise grotesk widersprechen, zeugen sie doch alle von der Überzeugung, man wisse genau, wie die Ostfrau und die Westfrau eigentlich ticken“, erklären die Initiatoren. Vor allem eines scheine klar zu sein: Sie ticken alle gleich, aber im Vergleich zum anderen Teil Deutschlands sehr unterschiedlich. Doch woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran? Dies wird in der Ausstellung dargestellt.

Die von der Bundesstiftung Aufarbeitung konzipierte Ausstellung kann bis zum 30. Mai in der Gedenkstätte Moritzplatz, Umfassungsstraße 76, besichtigt werden.

Kammerkonzert im Schauspielhaus Magdeburg mit MusicalLove und Albis Quartett"

Das Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64 ist Veranstaltungsort für ein Kammerkonzert des Duos "MusicalLove" und des "Albis Quartetts". Das Programm verbindet Musical-Hits der letzten 20 Jahre vom Broadway mit klassischer Kammermusik. Gespielt wird unter anderem das "Amerikanische Quartett" in F-Dur von Antonín Dvořák aus dem Jahr 1893 sowie das Streichquartett h-Moll des US-amerikanischen Komponisten Samuel Barber. Dessen "Adagio for Strings" zählt zu den bekanntesten Streichwerken weltweit und wurde unter anderem bei den Trauerfeiern der US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy gespielt. 2004 wurde es von der BBC zum "traurigsten klassischen Stück" gewählt.

Das Konzert beginnt am Dienstag, dem 1. April 2025, um 20 Uhr. Es handelt sich um eine Wiederholung des Programms des dritten Kammerkonzerts. Das Publikum kann zwischen verschiedenen Hörpositionen wählen. In der Kammer 2 stehen neben klassischen Sitzmöglichkeiten auch Matten und Gymnastikbälle bereit. Diese bieten die Gelegenheit, Musik auf ungewohnte Weise wahrzunehmen und möglicherweise intensiver zu erleben.

Zum Programm gehören außerdem Werke von Janet Hood, Jason Howland, Benj Pasek und Justin Paul, Brenda Russell, Allee Willis und Stephen Bray sowie Craig Carnelia.

Mitwirkende sind das "Duo MusicalLove" mit den Sängerinnen Jeanett Neumeister und Ulrike Baumbach sowie das "Albis Quartett" mit Sophie Tangermann und Lorenz Swyngedouw an der Violine, Björn Sperling an der Viola und Fermín Villanueva am Violoncello. Am Klavier begleitet Paweł Popławski.

Margitta Thorwirth – "Metamorphosen im Refugium" im MDR-Funkhaus Magdeburg

Im MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt wird eine Retrospektive mit Werken von Margitta Thorwirth gzeigt . Unter dem Titel „Metamorphosen im Refugium“ stellt sie ihre künstlerische Entwicklung und kreative Wandlungen vor. 

Die Ausstellung gewährt Einblicke in Thorwirths gestalterischen Prozess und ihre Art, durch Kunst den Alltag zu reflektieren. „Für mich bedeutet subtiles Lauschen und kreatives Tun, dem Alltag ein Stück Magie zu entlocken“, erklärt die Künstlerin. Sie beschreibt die Kunst als eine Form der Kommunikation, die über den Verstand hinausgeht und Herz sowie Seele berührt.

Thorwirth, die ihren jugendlichen Traum eines Grafik-Studiums nicht verwirklichen konnte, widmete sich trotz der familiären und beruflichen Verpflichtungen über 45 Jahre lang der kreativen Arbeit. Sie eignete sich autodidaktisch verschiedene handwerkliche Techniken an und nahm seit 1976, mit Unterbrechungen, an Kursen und Workshops bei Magdeburger Künstlern teil. Diese begleiteten sie in ihrer Entwicklung und vermittelten grundlegende Techniken und Gestaltungsprinzipien in den Bereichen Zeichnen, Malerei, Druckgrafik und Komposition.

Das MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt befindet sich in der Stadtparkstraße 8. Kostenfrei zugänglich ist die Ausstellung montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 14 Uhr.

Besuch im Magdeburger Zoo

Hunderte Tiere werden im Magdeburger Zoo gezeigt. Die Einrichtung befindet sich im Norden der Landeshauptstadt mit dem Eingang in der Zooallee.

Das kleinste Jungtier im Zoo Magdeburg ist aktuell drei Zentimeter groß. Der Winzling ist eine Spaltenschildkröte (Malacochersus torneri), die am 10.11.2024 schlüpfte. Die Bestände der Spaltenschildkröte sind während der letzten 30 Jahre um 80 Prozent geschrumpft. Daher hat die Weltnaturschutzunion die Spaltenschildkröte in die Kategorie „vom Aussterben bedroht eingestuft. Seit 2013 sind im Zoo Magdeburg 17 Spaltenschildkröten geschlüpft, davon drei Jungtiere in diesem Jahr. Im Nashornhaus sind in den Terrarien jetzt 14 Spaltenschildkröten zu beobachten.

Der Zoo hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Die Öffnungszeiten sind 4. November  bis 28. Februar von 9 bis 16 Uhr und am 24. und 31. Dezember von 9 bis 14 Uhr. In der Hauptsaison an allen anderen Tagen ist bis 18 Uhr geöffnet.