Seit 2008 ist das Sülldorfer Gotteshaus in mehreren Abschnitten saniert werden Schlicht und doch eine schöne Kirche
Die Sanierung der Sülldorfer Kirche ist in den vergangenen fünf Jahren ein großes Stück vorangekommen. Wenn am Sonnabend zum Kirchenfest eingeladen wird, können sich die Besucher selbst davon überzeugen wie schön und doch schlicht ihr Kirchlein geworden ist.
Sülldorf l Stück für Stück, Schritt um Schritt wurde die Sanierung der Sülldorfer Kirche in Angriff genommen. Seit 2008 geben sich immer wieder die verschiedensten Handwerker die Klinke in die Hand.
In diesem Tagen verlassen Maler, Maurer und Elektriker wieder den Ort des Geschehens. Gestern wurden während der Bauberatung weitere Schritte beraten. Malermeisterin Sylke Meier, Christa Höpfner von der Kirchengemeinde, Andreas Franke von der gleichnamigen Baufirma, Tischlermeister Jürgen Funke, Architekt Dr. Berthold Heinecke und Pfarrer Raimund Müller-Busse nahmen die derzeit abgeschlossenen Arbeiten des aktuellen Bauabschnittes unter die Lupe und berieten, welche Schritte nun folgen sollen.
Wie ein Himmel leuchtet das blaue Tonnengewölbe von oben herab, auf einem Querbalken konnte eine alte Innschrift wieder sichtbar gemacht werden. Die komplette Kirche ist innen mit einem Sanierungsputz versehen - das macht den gesamten Kircheninnenraum viel heller.
Die Teilnehmer der Bauberatung diskutieren, welche Lampen angebracht werden, wie das Provisorium für den Fußboden aussehen soll. Eigentlich soll dieser einmal aus roten Ziegelsteinen bestehen. Doch bis es soweit ist, muss weiter gespart werden. Bis zum Wochenende wird der Schutt noch herausgeschleppt, denn am Sonnabend, 27. Juli, beginnt um 14 Uhr das Kirchenfest. Ob die Andacht zu Beginn in oder vor der Kirche stattfindet, wollte der Pfarrer in Abstimmung mit dem Gemeindekirchenrat noch entscheiden.
Seit 2008 wurde die Sülldorfer Kirche in mehreren Bauabschnitten saniert. Zunächst bekam sie ein neues Dach. In einem zweiten Bauabschnitt wurde die einstige Patronatsloge zur Winterkirche umgebaut. In einem dritten Bauabschnitt wurden die Fenster saniert und die Kirche bekam eine neue Außenhaut. Zuvor war das Gotteshaus rundherum trocken gelegt worden. Aufsteigende Nässe hatte dem Mauerwerk zu schaffen gemacht. Mit dem vierten Bauabschnitt bekam die Kirche innen eine neue Haut und das Tonnengewölbe wurde gestrichen. Es fehlen der Fußboden, die Beleuchtung und die Sanierung des Altar.
Gut und gerne 350 000 Euro sind bislang in die Sülldorer Kirche geflossen. Bei der Finanzierung halfen ein Kredit, die Kirchengemeinde, der Kirchenkreis und das europäische Förderprogramm Leader.