Feuerschutzausschuss sah sich in Gerätehäusern um Spezialfarbe soll Schimmelbefall stoppen
Auf ihrer Rundtour durch die Feuerwehrhäuser der Verbandsgemeinde machten die Mitglieder des Feuerschutzausschusses des Verbandsgemeinderates diesmal in Ahlum, Tangeln und Mellin Station. Dabei erfuhren sie, welche Probleme und Wünsche die Kameraden haben.
Ahlum/Tangeln/Mellin l Bevor sich die Mitglieder des Ordnungs- und Feuerschutzausschusses des Verbandsgemeinderates zu ihren Sitzungen treffen, steht immer zunächst eine kleine Rundreise auf dem Programm. Ziel ist es, nach und nach alle Feuerwehrhäuser in der Verbandsgemeinde (VG) sowie die dort vorhandene Technik und die Sorgen und Nöte der Kameraden kennenzulernen. Jüngstes Ziel waren die Wehren in Ahlum, Tangeln und Mellin.
"Solche Leute benötigen wir dringend."
Im Ahlumer Feuerwehrhaus empfing Gruppenführer Hendrik Becker die Gäste in Vertretung des verhinderten Wehrleiters Uwe Mania. "Wir sind 18 aktive Kameraden, haben zwei Gruppenführer, einen Leiter einer Feuerwehr und zwei Atemschutzgeräteträger", berichtete der Ahlumer. Zwei weitere Kameraden würden gerade mit den Atemschutzgeräten ausgebildet. "Das ist gut, denn solche Leute benötigen wir dringend", freute sich Verbandsgemeinde-Wehrleiter Bert Juschus. Sorgen macht den Ahlumer Kameraden der Schimmelbefall an den Wänden im 2002 erbauten Feuerwehrhaus. VG-Mitarbeiterin Viola Zipperling sagte zu, die betroffenen Stellen von einem Spezialisten mit Spezialfarbe behandeln zu lassen. Die von den Kameraden gewünschte Abgasabsauganlage für die Fahrzeughalle landet auf der Bedarfsliste für 2014.
"Auf die können wir uns verlassen."
Probleme mit der Feuchtigkeit haben auch die Tangelner Feuerwehrleute. Und zwar in einem Nebenraum des Gerätehauses, der vor allem als Materiallager dient. "Hier müsste etwas getan werden, sonst nimmt das Gebäude Schaden", mahnte Wehrleiter Rainer Hele an. In diesem Jahr erhält die Wehr, der 16 aktive Kameraden angehören, unter anderem neue Stühle für den Versammlungsraum.
Mellins Wehrchef Harald Küster konnte beim Besuch der Ausschussmitglieder vorwiegend Positives berichten. Die 18 aktiven Kameraden sind von 18 bis sechs Uhr einsatzbereit und auch die Technik ist gut in Schuss. "Das Fahrzeug haben wir 1998 angeschafft, es wird gehegt und gepflegt", meinte Küster.
Sorge bereitet die Zahl der Atemschutzgeräteträger, die auf vier gesunken ist. "Viele Leute arbeiten in Schichten, da ist es schwierig mit den Lehrgängen", erklärte der Melliner. Und auch mit dem Nachwuchs sieht es längst nicht mehr so rosig aus wie noch vor einigen Jahren, als bis zu zwölf Mädchen und Jungen die Reihen der Jugendwehr verstärkten. Dafür hat die Melliner Wehr eine starke Alters- und Ehrenabteilung. "Auf die können wir uns hundertprozentig verlassen", lobte Harald Küster.