Mit Behinderung auf Jobsuche Schwerbehinderter aus Stendal spricht über unfaire Arbeitgeber und Heuchelei im Beruf
Sie sitzen im Rollstuhl, sind blind oder geistig eingeschränkt: Menschen mit Behinderung sind vielfältig. Schon das macht die Jobsuche nicht einfach. Aber was, wenn Behinderung auf den ersten Blick nicht sichtbar ist? Ein Stendaler erzählt von schweren Jahren in der Berufswelt.
Aktualisiert: 05.07.2023, 09:51

Stendal - René Helmsdorf (Name von der Redaktion geändert) sieht aus wie ein normaler junger Mann. Er geht stets gut gelaunt durch die Straßen Stendals, grüßt Freunde, unterhält sich viel. Der 34-Jährige macht das fast täglich, denn er ist wieder auf Jobsuche. Was man ihm nicht ansieht: Er ist schwerbehindert. Sein bisheriges Berufsleben war geprägt von unfairer Behandlung, Heuchelei und nur wenigen Lichtblicken.