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Zahlreiche Erinnerungen und Neuigkeiten wurden beim Treffen in der Kulturscheune ausgetauscht Barneberger und Warberger halten an ihrer Partnerschaft fest

Von Angelika Höde 06.10.2011, 04:28

Seit nunmehr 21 Jahren besteht zwischen Barneberg und Warberg eine Partnerschaft. Aus diesem Anlass waren am Tag der Deutschen Einheit alle Einwohner und Beteiligten in die Barneberger Kulturscheune zu einem gemütlichen Zusammensein eingeladen.

Barneberg. In den Begrüßungsansprachen durch die Ortsbeauftragte Elke Himmstädt, Hötenslebens Bürgermeister Dieter Buchwald und Warbergs Bürgermeister Hubert Friehe wurde der Erhalt der Partnerschaft über die vielen Jahre gewürdigt. Sie erinnerten daran, dass der erste Kontakt zueinander von den Kirchengemeinden hergestellt wurde.

Viel Engagement zeigten damals die Barneberger Herta Spicher und Heinz Thierfeld sowie die Warberger Edith Kühne und Günter Oelschlägel. Die ehemaligen Bürgermeister der Gemeinden, Joachim Meier, Sebastian Fricke, Gerhard Grabenhorst und Gottfried Strube, setzten sich in ihrer Amtszeit weiter für die Partnerschaftspflege ein und schrieben ein kleines Stück deutscher Geschichte mit. Heute sind die gegenseitigen Besuche ganz selbstverständlich. Nichts erinnert mehr an die Reiseschwierigkeiten beim Überqueren der Grenze.

Solche Treffen seien wichtig, damit die Menschen sich näherkommen würden und nichts in Vergessenheit gerate, waren sich die Festredner einig. Die gute Beteiligung am Fest zeige, dass Barneberger und Warberger auch weiter an der Partnerschaft festhalten wollen und diese mit Leben erfüllen. Und so mancher Warberger fragte schon mal bei den Mitgliedern des Barneberger Heimatvereins, wann denn wieder ein Schlachteessen stattfinden würde. Das sei immer so gemütlich.

Dieter Buchwald bedankte sich bei Elke Himmstädt, die sich als Ortsbeauftragte sehr für die Belange der Barneberger einsetzt, die Bürgernähe aufrechterhält und diesen Tag mit Hannelore Fricke organisiert hatte. Aber auch sie ruhte sich nicht allein auf den Lorbeeren aus. Ihr Dank galt den fleißigen Helfern, die diese gemeinsamen Stunden wieder zum Erfolg werden ließen.

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen wurden die ersten Erinnerungen ausgetauscht. Das Harbker Familienensemble, bestehend aus Helmut und Kerstin Radke sowie Kathrin Aster, lud dann zu einer musikalische Zeitreise ein und bekam vom Publikum den verdienten Applaus für ihre gelungene Darbietung. Bei zahlreichen netten Gesprächen, die oft mit einem "Weißt Du noch?" begannen, verging die Zeit wie im Fluge, bis der Duft vom köstlichem Kesselgulasch die Kulturscheune erfüllte.