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Wirtschaftsjunioren spenden 250 Euro für Wernigeröder Lernstatt und zeigen sich überzeugt Geld ist für Junior-Programmierer und damit gut angelegt

Von Regina Urbat 04.06.2010, 07:18

Wernigerode. "Wer hier mit arbeitet, lernt wirklich was", weiß Michael Wisse. Der Laboringenieur an der Hochschule Harz betreut gemeinsam mit der Lehrerin Regina Grohs technikinteressierte Schüler vom Hauptmann-Gymnasium. Seit Herbst 2009 in der neu gegründeten Lernstatt Wernigerode. Im Untergeschoss des Hauses Kanzlei-/Ecke Marktstraße beschäftigen sich Jungen und Mädchen in ihrer Freizeit mit dem Programmieren von Mini-Robotern und dem Thema Brennstoffzelle (wir berichteten).

Das ältere Roboterteam hat auch schon erste Früchte seiner Freizeitbeschäftigung geerntet. Die Achtklässler Fabian Kelch, Joe Kobus, Nicolas Ristock, Holger von Koseritz und Tobias Strassner belegten beim bundesweiten RoboCupJunior in Magdeburg den 17. Platz, "von immerhin 50 Startern", berichtete Michael Wisse. Der Teambetreuer ließ nicht unerwähnt, dass seine Tüfftler nur zwei von drei möglichen Wertungsdurchgängen absolvieren konnten, "weil sie am Finaltag Jugendweihe feierten".

"Das ist trotzdem eine ganz tolle Leistung", lobte Diether Schmegner. Der ehemalige Chef von Teutloff gehört neben Ex-Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann zu den Gründern dieser Lernstatt und engagiert sich nun in seinem Ruhestand für die Entwicklung der "Kreativabteilung für unsere heimische Wirtschaft". Und da die Unternehmen in der Region Nutznießer der Lernstatt sein sollen, freute sich Schmegner sehr über den Besuch am Mittwochnachmittag.

Anja Gessing von der Vereinigten Volksbank e.G, Hörgeräteakustiker Christoph Dunkel und Autowerkstatt-Inhaber Stefan Meißner gehören zu den Wirtschaftsjunioren, die der Lernstatt eine Spende von 250 Euro überbrachten. Das Geld sei bei einem Treffen des Vereins gesammelt worden und "wird gut eingesetzt", zeigte sich Christoph Dunkel überzeugt. Diether Schmegner konkretisierte: "Es wird für den Kauf von Bauteilen verwendet. Denn die Jung‘s wollen beim RoboCup 2011 auf‘s Treppchen." Die Juniorprogrammierer nickten selbstbewusst.