8. Sommerfest der AWG stand unter einem guten Zeichen In der Rogätzer Straße 23 geht so richtig die Post ab
Wolmirstedt. Die ganze Woche über hatte Siegfried Bärhold, Geschäftsführer der Allgemeinen Wohnungsgenossenschaft (AWG), besorgt gen Himmel geschaut. "Hoffentlich hält das Wetter", sagte er in freudiger Erwartung auf das inzwischen 8. Sommerfest. Die Sorge war nicht unbegründet, zum einen wollte sich der Sommer nicht einstellen, zum anderen ging die AWG erstmals neue Wege. Das Autohaus Rusche, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Firmenjubiläum feiert, wurde mit ins Boot geholt. Und erwies sich nicht nur als kooperativer Partner, sondern auch als guter Gastgeber. Bianka Rusche, Geschäftsführerin des gleichnamigen Autohauses, stellte nämlich für die Feierlichkeiten das Betriebsgelände in der Rogätzer Straße zur Verfügung und gestattete den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. "Die Idee, gemeinsam zu feiern", so Geschäftsführer Bärhold, "existiert schon eine Weile." "Jetzt, da wir das Firmenjubiläum feiern", ergänzt Bianka Rusche, "war ein optimaler Zeitpunkt gegeben."
Das sahen nicht nur die AWG-Mieter so und kamen am vergangenen Freitag zu Hunderten. Ab 14 Uhr ging bei hochsommerlichem Wetter im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab. Doch selbst das volkstümlichste Sommerfest geht nicht ohne Ansprache über die Bühne. Siegfried Bärhold erinnerte daran, dass die AWG knapp 4000 Wohnungen hat und damit rund 7500 Mieter betreut. Bianca Rusche konnte nicht ohne Stolz berichten, dass am 10. März 1990 das Autohaus den 3. Händlervertrag für den Verkauf und Kundendienst eines Automobilherstellers auf dem Gebiet der neuen Bundesländer bekam.
Das aber interessierte die Party-Gäste, zumindest an diesem Nachmittag, nur peripher. Kein Wunder, denn sie wollten und wurden bestens unterhalten. So zum Beispiel von der Show-Band Dance Fieber oder Lotte aus Tangerhütte. Ein echter Hörwurm war Roland‘s Schlagershow. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass wieder zahlreiche Stände aufgebaut waren, dass Staus auf der Hüpfburg und in der Schminkstraße vermeldet wurden.
Nicht wenige der Gäste aber kommen aus einem einzigen Grund – der immer wieder reichlich bestückten Tombola. 650 Lose waren in der Trommel, alle wurden verkauft. Die 25 Preisträger wurden kurz vor Ultimo von den beiden Geschäftsführern persönlich überreicht. Auch der erste Preis, ein Flachbildfernseher, fand seinen neuen Besitzer. Doch bei aller Freude, die über so ein gelungenes Fest verständlicher Weise vorherrschte, wurde vergessen nach dem Namen des glücklichen Gewinners zu fragen.