Tennis Haldensleber Tennis-Thriller ohne Happy End
Bitterer Dämpfer vor dem letzten Spieltag in der diesjährigen Freiluftsaison.

Oschersleben - mpe
Die Herren 40 des TuS Haldensleben haben in einem Thriller ohne Happy End einen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt verpasst.
Die ranghöchsten Mannschaften aus dem Bördekreis standen am vergangenen Wochenende auf verlorenem Posten. Vor dem letzten Spieltag müssen sowohl die Herren 60 des TC Oschersleben als auch die Herren 40 des TuS Fortschritt Haldensleben um den Klassenerhalt zittern.
Landesoberliga Herren 60
TC Oschersleben – SG Einheit Stendal 1:5
Gekämpft, gehofft und am Ende doch verloren. So lässt sich die 1:5-Niederlage der Herren 60 des TC Oschersleben gegen gegen den Meisterschaftsfavoriten Einheit Stendal beschreiben.
Das Punktspiel startete zunächst überraschend für den Gastgeber. So profitierte Detlef Felger in seinem ersten Saisonspiel für den TCO von einer verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Birnbaum. Eine Verletzung am Gesäß zwang ihn beim Stand von 0:4 zur Aufgabe. Zeitgleich entwickelte sich das Einzel von Ekkehard Bormann zu einer sehr spannenden Auseinandersetzung. Nach 2:6-Satzverlust kämpfte sich der mehrmalige Landesmeister zurück in die Partie, zeigte sich entschlossener in den Ballwechseln und brachte die Entscheidung um den Satzgewinn in den Tiebreak. Dort fand das aufopferungsvolle Spiel des TCO-Routinier keine Belohnung, sodass schlussendlich eine 2:6, 6:7-Niederlage zu Protokoll stand. In der folgenden zweiten Einzelrunde hatten Udo Giffey und Harald Schmidt in den Ballwechseln einen schweren Stand und unterlagen jeweils deutlich in zwei Sätzen. Der 1:3-Rückstand nach den Einzeln erwies sich als zu hohe Hypothek. Zwar zeigte sich das Spitzendoppel um Giffey/Holger Riedel im ersten Satz gegen Gersdorf/Hundt nach knappem 5:7-Satzverlust noch auf Augenhöhe, doch in den restlichen Sätzen zeigten sich die Stendaler Paarungen zu stark für die Gastgeber.
Einzel: Giffey – Gersdorf 0:6, 1:6; Bormann – Hannemann 2:6, 6:7; Schmidt – Hundt 0:6, 0:6; Felger – Birnbaum 4:0 w.o.
Doppel: Giffey/Riedel – Gersdorf/Hundt 5:7, 1:6; Schmidt/Sund – Hannemann/Birnbaum 2:6, 2:6
Landesliga Nord Herren 40
TuS Haldensleben – 1. TC Magdeburg 3:3 (6:6, 54:55)
Die Herren 40 des TuS Fortschritt Haldensleben bleiben in der Landesliga Nord weiter vom Pech verfolgt. Nachdem das TuS-Quartett bereits im Gastspiel beim TC Rot-Weiß Halberstadt bei gleichem Match- und Satzverhältnis mit nur einem Punkt Differenz bei der Anzahl an Spielen unterlag, folgte im Heimspiel gegen den 1. TC Magdeburg ein erneutes Deja-Vú. Während Stefan Neumeister und Dirk Prein an den vorderen Positionen jeweils glatt in zwei Sätzen gewannen, blieben Niels Inwald und Martin Wellmann in zwei Sätzen glücklos. In den Doppeln vertraute das TuS-Quartett mit Neumeister/Prein auf eine spielstarke Paarung, die das Punkteverhältnis mit einem klaren Erfolg verbessern sollte. Dieser Plan ging mit einem 6:4, 7:6-Sieg zwar auf, doch für den Gesamtsieg reichte es nicht, nachdem die Paarung Schröder/Hoffmann deutlicher in zwei Sätzen unterlag.
Einzel: Neumeister – Mund 6:4, 6:0; Prein – Nowatschek 6:3, 6:1; Inwald – Kolfenbach 2:6, 5:7; Wellmann – Hinkel 1:6, 2:6
Doppel: Neumeister/Prein – Mund/Hinkel 6:4, 7:6; Schröder/Hoffmann – Nowatschek/Kolfenbach 4:6, 3:6