Umweltschutz BUND befürchtet Einschnitte für Umwelt- und Klimaschutz
Sachsen muss in den kommenden Jahren sparen. Oft ist von einer „Liste der Grausamkeiten“ zu hören. Umweltschützer sehen die Gefahr, dass auch Natur und Klimaschutz darunter leiden.

Chemnitz - Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) befürchtet als Folge des sächsischen Sparkurses auch Einschnitte beim Klimaschutz. „Ein wirksamer Umwelt- und Klimaschutz spart langfristig Kosten und ist für unsere Lebensgrundlagen unverzichtbar“, erklärte BUND-Chef Felix Ekardt. Kürzungen in diesem Bereich wären fatal. Der BUND werde den Haushaltsentwurf von CDU und SPD genau analysieren. Der Umwelt- und Klimaschutz dürfe nicht dem Spardruck geopfert werden.
„Wir brauchen eine klare Weichenstellung für Nachhaltigkeit – und die Mittel, um sie konsequent umzusetzen“, betonte Ekardt und nannte neben Klimaschutzmaßnahmen auch den Gewässerschutz, eine naturverträgliche Landwirtschaft, Biodiversität und Maßnahmen zum Schutz vor Hitzewellen, Dürre und Starkregen. Diese müssten Städte und Gemeinden sowie den ländlichen Raum widerstandsfähiger machen.