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Handball-Champions League Jubel und Blessuren nach Füchse-Erfolg: „War wie ein Finale“

Der Einzug in das Viertelfinale der Champions League hinterlässt bei den Füchsen Berlin Spuren. Es gibt zwei verletzte Spieler. Einen Akteur könnte es härter erwischt haben.

Von dpa 03.04.2025, 09:59
Mit schmerzverzerrtem Gesicht wird Tim Freihöfer von Teamkollege Mijajlo Marsenic vom Feld getragen
Mit schmerzverzerrtem Gesicht wird Tim Freihöfer von Teamkollege Mijajlo Marsenic vom Feld getragen Andreas Gora/dpa

Berlin - Ein hartes Stück Arbeit war für die Handballer der Füchse Berlin der Einzug in das Viertelfinale der Champions League. „Das war das wahrscheinlich härteste Spiel meiner Karriere. Das war ein Finale. Es war nicht der schönste, aber der wichtigste Sieg“, sagte Welthandballer Mathias Gidsel nach dem 37:37-Remis gegen den polnischen Verein Industria Kielce. Dank des Sechs-Tore-Polsters aus dem Playoff-Hinspiel durften die Füchse am Mittwochabend trotzdem jubeln.

Die Füchse mussten gegen den sehr hart agierende Gegner viel einstecken. „Es war viel Stress und Chaos“, kommentierte Trainer Jaron Siewert. Zwei Verletzungen schockten die Berliner. „Alle unsere Pläne waren weg, um die Möglichkeit für Pausen für jeden Spieler zu kriegen. So mussten wir ein bisschen anders spielen“, sagte Gidsel, der mit zwölf Toren einmal mehr überragte.

Entwarnung bei Wiede, Bangen um Freihöfer

Beide Ausfälle könnten die Berliner noch länger beschäftigen. Nach einem Hüftcheck in der 19. Minute blieb Fabian Wiede minutenlang auf dem Boden liegen und wurde auf einer Trage hinausgetragen. In der Halbzeit gab es aber leichte Entwarnung. Eine MRT-Untersuchung am Freitag soll mehr Aufschluss bringen.

Nationalspieler Tim Freihöfer könnte es hingegen schlimmer erwischt haben. Sechs Minuten nach der Wiede-Verletzung trat er seinem Gegenspieler auf den Fuß und knickte um. Freihöfer wurde vom Feld getragen. Sein Knöchel war angeschwollen. Auch hier soll eine genauere Untersuchung Klarheit bringen. Eine Bänderverletzung könnte eine längere Pause nach sich ziehen.

Nächste Aufgabe wartet in Erlangen

Im Viertelfinale treffen die Füchse nun auf den dänischen Meister Aalborg Handbold. Die nächste Aufgabe wartet auf die Berliner aber schon am Sonnabend in der Bundesliga. Dann tritt der Tabellenführer beim Vorletzten HC Erlangen an (19.00 Uhr/Dyn). „Jetzt ist noch ein Schritt zu gehen, um dann auch mal durch zu schnaufen“, sagte Siewert. Nach dem Erlangen-Spiel haben die Füchse elf spielfreie Tage.