Beliebtheitswerte Minister sieht steigende Sympathiewerte für Brandenburg
Brandenburg gibt jährlich Hunderttausende Euro für Marketing aus. In den Augen des Wirtschaftsministers ist das kein rausgeworfenes Geld. Denn die Sympathiewerte für das Land scheinen zu steigen.

Potsdam - Brandenburgs Image in der restlichen Bundesrepublik ist nach Ansicht des Wirtschaftsministers in den letzten Jahren deutlich aufpoliert worden. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Minister Daniel Keller (SPD) in der Potsdamer Staatskanzlei. Das sei zu einem wesentlichen Teil der Verdienst der Marketingarbeit der vergangenen Jahre.
„Wer nicht wirbt, der stirbt“, sagte Keller in Anlehnung an ein Zitat des US-Autobauers Henry Ford. Neueste Zahlen einer Umfrage belegten zudem steigende Sympathiewerte Brandenburgs in Ost- und Westdeutschland. In fast allen Altersgruppen stieg im Vergleich zu 2017 die Sympathie für das Bundesland. Das Bild vom Land habe sich bei vielen etwas gefüllt. Dazu hätten auch Investitionen in Zukunftstechnologien und das Tesla-Werk in Grünheide beigetragen.
„Das unbeschriebene Blatt hat Konturen erfahren“, ergänzte Thomas Braune, der Chef des Landesmarketings. Insbesondere bei den Frauen sei die Beliebtheit Brandenburgs deutlich gestiegen. Für die Umfrage wurden rund 1600 Menschen befragt. Zuletzt standen dem Landesmarketing jährlich 800.000 Euro zur Verfügung. Mit dem neuen Haushalt steigt das jährliche Budget auf eine Million Euro.