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2. Fußball-Bundesliga Nach gruseliger erster Hälfte: Darmstadt bezwingt Fürth

Der SV Darmstadt 98 und die SpVgg Greuther Fürth liefern sich in der ersten Hälfte ein schwaches Zweitliga-Spiel. Die Hessen steigern sich nach dem Seitenwechsel - und belohnen sich.

Von dpa Aktualisiert: 05.04.2025, 15:03
Die SpVgg Greuther Fürth mit Simon Asta (l) und Darmstadt mit Kilian Julian Corredor lieferten sich ein schwaches Zweitliga-Spiel.
Die SpVgg Greuther Fürth mit Simon Asta (l) und Darmstadt mit Kilian Julian Corredor lieferten sich ein schwaches Zweitliga-Spiel. Uwe Anspach/dpa

Darmstadt - Der SV Darmstadt 98 hat mit einem Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga gemacht. Die Lilien gewannen zu Hause 1:0 (0:0) und haben damit auch nach dem 28. Spieltag sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Damit sind die Darmstädter nun punktgleich mit den Fürthern und in der Tabelle aufgrund des besseren Torverhältnisses an den Franken vorbeigezogen. Der Schwede Isac Lidberg erzielte vor 16.820 Zuschauern in der 79. Minute den Siegtreffer für die Hausherren.

Erste Hälfte ohne nennenswerte Chance

In einer extrem langweiligen ersten Hälfte mieden beide Mannschaften das Risiko und ließen jegliche Kreativität und Ideen im Spiel nach vorne vermissen. Hinzu kamen mehrere Verletzungsunterbrechungen, die keinen Spielfluss zuließen.

Zeitweise blieben auch die Zuschauer ruhig, weil nach Angaben der Lilien kurz nacheinander zwei Personen mit Kreislaufproblemen behandelt werden mussten.

Darmstadt deutlich zielstrebiger

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie an Fahrt auf, was vor allem an den Darmstädtern lag. Erstmals gefährlich wurden die Hessen mit einem Freistoß von Philipp Förster, den Fürths Torwart Nahuel Noll über das Tor lenkte (49.). Wenig später zirkelte Fraser Hornby einen Freistoß knapp übers Tor (51.).

Während Fürth offensiv harmlos blieb, rettete Noll bei einem Kopfball von Lidberg mit einem tollen Reflex (73.). Sechs Minuten später ließ sich der Torjäger nach feinem Pass des eingewechselten Jean-Paul Boëtius die Chance nicht mehr entgehen und spitzelte den Ball durch die Beine des Torhüters.