1. Startseite
  2. >
  3. Panorama
  4. >
  5. 80 Objekte: Osnabrücker Museum gibt Einblick in das Werk Hundertwassers

80 Objekte Osnabrücker Museum gibt Einblick in das Werk Hundertwassers

Die märchenhaften Bildwelten Friedensreich Hundertwassers sind in Osnabrück zu sehen. Die Ausstellung will zeigen, wie wichtig das Anliegen des Künstlers heute noch ist.

Von dpa Aktualisiert: 03.04.2025, 15:20
Einen interaktiven Einblick in das Werk des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser gibt eine Sonderausstellung in Osnabrück.
Einen interaktiven Einblick in das Werk des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser gibt eine Sonderausstellung in Osnabrück. Friso Gentsch/dpa

Osnabrück - Einen Eindruck in die künstlerische Welt von Friedensreich Hundertwasser bietet in den kommenden Monaten das Museumsquartier Osnabrück. Vom 6. April bis zum 31. August sind rund 80 Werke des im Jahr 2000 gestorbenen österreichischen Künstlers zu sehen, darunter Grafiken, Original-Poster, Architekturmodelle, Fotografien, Bücher und Filmmaterial, wie das Museum mitteilte. Die Auswahl unter der Überschrift „Paradiese kann man nur selber machen“ solle das breite Panorama des Schaffens von Hundertwasser darstellen.

Hundertwasser, 1928 in Wien geboren, stehe wie kaum ein anderer Künstler für eine Vision, die Natur, Kunst und Mensch miteinander in Einklang bringen wolle, hieß es. Der Künstler habe sich für ein Leben des Menschen in Harmonie mit der Natur und der individuellen Kreativität eingesetzt. Seine Werke sind geprägt von bunten Farben, geschwungenen Linien und märchenhafter Architektur.

Ökologische Positionen sind noch immer relevant

Seine Appelle, ökologischen und gesellschaftskritischen Positionen seien noch immer relevant. Hundertwasser wolle die Menschen öffnen für das Schöne und ihre schöpferischen Fähigkeiten aktivieren. Es sei ihm auch um das Bewusstsein für die Natur und die Notwendigkeit ihres Schutzes gegangen, so eine Museumssprecherin. 

Die Besucherinnen und Besucher können an interaktiven Stationen selbst kreativ werden. Besonders Familien, Kinder und Jugendliche sollen sich ermuntert fühlen, Hundertwassers Appell zu kreativem Schaffen und Denken nachzukommen. „Warum man die Kinder nicht malen lässt am Trottoir ihre Figuren und an den Wänden und Mauern der Straßen ihre Linien zeichnen? ... Lasst die Kinder sprechen...“ - dieses Zitat des Künstlers sei der Leitgedanke der Ausstellung, die gemeinsam mit der Ernst Barlach Museumsgesellschaft Hamburg erstellt wurde, hieß es.