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Mehr Gäste Tourismus in Niedersachsen wieder fast auf Vor-Corona-Niveau

Nordsee, Heide, Harz - Urlaub in Niedersachsen ist beliebt. 2024 konnte die Branche fast wieder an die Rekorde der Zeit vor der Pandemie anknüpfen.

Von dpa Aktualisiert: 26.02.2025, 15:32
Die Nordseeküste ist Niedersachsens wichtigster Tourismusmagnet. (Archivbild)
Die Nordseeküste ist Niedersachsens wichtigster Tourismusmagnet. (Archivbild) Hauke-Christian Dittrich/dpa

Hannover - In Niedersachsen haben 2024 wieder fast so viele Menschen Urlaub gemacht wie vor der Corona-Krise. Die Zahl der Gäste erhöhte sich gegenüber 2023 um rund 2,5 Prozent auf mehr als 15,4 Millionen, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilte. Das seien nur noch 0,2 Prozent weniger im Vor-Corona-Jahr 2019. 

Mit knapp 46,1 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr wurde das Ergebnis von 2023 um ein Prozent übertroffen. Das waren nur noch 0,1 Prozent weniger als 2019. Danach hatten die Reisebeschränkungen während der Corona-Pandemie die Zahlen einbrechen lassen, bevor es ab 2021 wieder aufwärts ging. Die Rekordwerte von 2019 bei Gästen und Übernachtungen sind bisher aber nicht erreicht worden.

Die meisten Übernachtungen gab es 2024 erneut an der Nordseeküste mit gut 8,2 Millionen, gefolgt von der Lüneburger Heide mit mehr als sieben Millionen. Am längsten blieben Urlauber auf den Ostfriesischen Inseln mit im Schnitt sechs Tagen Aufenthalt. 

„Gesamtgesellschaftliche Herausforderungen werden die Tourismusbranche auch in Zukunft prägen und erfordern kontinuierliche Anpassungen“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) laut Mitteilung. „In den vergangenen Jahren hat sich der Tourismus mit hoher Dynamik weiterentwickelt. Deshalb braucht es auch in Niedersachsen ein neues Tourismusverständnis und veränderte Perspektiven.“

Vor allem bei Urlaubern aus dem Ausland gebe es noch Luft nach oben. 2024 seien 1,6 Millionen Gäste aus dem Ausland nach Niedersachsen gekommen, 3,2 Prozent weniger als 2019. Von den gut 46 Millionen Übernachtungen entfielen 3,8 Millionen auf internationale Gäste, 5,2 Prozent weniger als vor der Pandemie. Wichtigste Herkunftsländer waren die Niederlande, Polen und Dänemark.