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  7. Meisters Bautzen: Traditions-Wursthersteller ist insolvent - Folgen für die Kunden?

Produkte bei Edeka, Rewe und Co. Bekannter Wursthersteller ist insolvent: Was das für die Kunden bedeutet

Ein bekannter Fleisch- und Wurstwaren-Hersteller ist erneut insolvent. So möchte es das Unternehmen aus der Krise schaffen.

Von DUR/jf Aktualisiert: 27.02.2025, 11:01
Verschiedene Wurstsorten werden am Stand eines Fleischprodukte-Herstellers ausgestellt.
Verschiedene Wurstsorten werden am Stand eines Fleischprodukte-Herstellers ausgestellt. Foto: dpa

Bautzen. - Der Wurst- und Fleischwaren-Hersteller Meisters Bautzen ist erneut in die Insolvenz gerutscht. Die Produkte des Unternehmens sind bei namhaften Einzelhändlern wie Edeka, Rewe und Kaufland erhältlich. Was bedeutet das jetzt für Kunden?

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Wegen Seuche und zu hohen Fixkosten insolvent

Wie der Merkur berichtete, haben steigende Kosten für Energie, Löhne und Rohstoffe das Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht. Auch rückläufige Auftragszahlen, der Wegfall von Exportgeschäften infolge eines Maul- und Klauenseuchenfalls sowie die gestiegene CO2-Steuer in Dänemark haben dazu beigetragen.

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Geschäftsführer Karl Dominick hatte Meisters Wurst- und Fleischwaren Bautzen 2020 aus der Insolvenz heraus übernommen. Damals konnte das Unternehmen mit innovativen Produktentwicklungen wie zum Beispiel einer Fischbratwurst wieder wettbewerbsfähig gemacht werden.

Trotz Insolvenz: Meisters Bautzen gibt es weiterhin in den Regalen der Supermärkte

Im aktuellen Insolvenzverfahren setzt die Geschäftsführung ebenfalls auf Kreativität. Auch ansonsten gebe es Hoffnung. Das Unternehmen ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Die Löhne und Gehälter der 56 Mitarbeiter sind durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit bis März 2025 gesichert.

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Dadurch kann der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiterlaufen. Produktion und Verkauf erfolgen im gewohnten Umfang. Kunden müssen sich also keine Sorgen machen, dass beliebte Produkte wie Grützwurst und Jägerschnitzel bald nicht mehr im Regal liegen.

Karl Dominick zeigt sich optimistisch: „Unsere Mitarbeiter stehen hinter uns, und wir haben eine solide Basis geschaffen. Ich bin überzeugt, dass wir diese Herausforderung erfolgreich meistern werden.“