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Reitsport Pferdeleistungsschau am Wochenende Badingen ist wieder einmal eine Reise wert

Von Christian Meyer 15.05.2013, 03:16

Am Wochenende hat der RFV Badingen seine traditionelle Pferdeleistungsschau ausgerichtet. Insgesamt nahm der Veranstalter knapp 620 Nennungen entgegen und kürte in 23 Prüfungen Sieger und Platzierte.

Badingen l Damit lagen die Meldungen unter dem Niveau der Vorjahre, dem sportlichen Charakter tat dies über die beiden Turniertage aber keinen Abbruch. Neben deutlichen Entscheidungen gab es auch packende Zweikämpfe, in der Springprüfung der Klasse A** lagen beispielsweise nur 0,33 Sekunden zwischen den Plätzen eins und drei. Dana Sakry gewann auf Court-Lady vor Detlef Jürges (Kalimera) und Sarah Tornow (Azzuro). Beim abschließenden M*-Springen mit Siegerrunde ging es ebenfalls eng zu.

Bardehle gewinnt am Sonntag M*-Springen mit Siegerrunde

Mike Bardehle (Hohenberg-Krusemark) blieb auf Laencer ebenso wie Marcus Arnold (TuS Kakerbeck) auf Larina D ohne Strafpunkt, konnte aber 0,67 Sekunden an Vorsprung und damit die goldene Schleife mitnehmen. Deutlicher fiel die Entscheidung in der Zeitspringprüfung der Klasse M* aus. Sarah Jürgens (Kunrau) durchbrach als Einzige die 60-Sekunden-Marke und gewann auf Quintus vor Constanze Meier (Asti´s Girl) und Marcus Arnold (Painting Man).

Für lachende Gesichter beim Gastgeber sorgte Uwe Wendeborn im Dressurviereck. Der Lokalmatador holte sich auf Samba´s Penelope den Sieg in der Dressurpferdeprüfung der Klasse A und in der Dressurprüfung der Klasse A**. Dort verwies er mit einer Note von 7,8 die Westaltmärkerinnen Sabine Deparade (Engersen/7,60) mit Haskar del Chapulin und Stefanie Pagen (Salzwedel/7,60) mit Espina auf die Plätze. In der Dressurprüfung der Klasse L* bekam Franziska Meißner mit Krazy King die höchste Note. Die Klötzerin setzte sich mit 7,5 Punkten vor Pagen (7,2 Espina) und dem Etinger Marcel Bethge auf Sissi M (6,9) durch.

Eine Klasse für sich war in der Springpferdeprüfung der Klasse L Steffen Rossau. Auf Cellist gewann der Schleifensammler par excellence mit einer Traumnote von 9,0 und sicherte sich auf Lucie Kann sogar noch Rang zwei (8,2). Dritter wurde Hauke Timmreck auf Avalon (Krusemark/8,0). Beim Nachwuchs zeigten sich die Reiter vom RFSV Bismark sehr erfolgshungrig.