Fußball Nico Schmidt mit gleich drei Buden
Die Alt-Herren der SG Kusey/Immekath/Jahrstedt haben die SG Chüden/Pretzier im Kreispokal empfangen.
Kusey l Die Ü-32 der SG Kusey/Immekath/Jahrstedt hat gegen spielerisch auftrumpfende Ü-32er der SG Chüden/Pretzier eine deutliche 0:4-Niederlage kassiert und sich aus dem Kreispokal verabschiedet.
Auf dem Sportplatz an der Braunschweiger Chausee in Jahrstedt konnten die Gastgeber nur selten Gefahr ausstrahlen und haben es Torhüter Thomas Leder zu verdanken, nicht noch drastischer unter die Räder geraten zu sein.
Die Partie, in der die Gäste mit einem breiten 17-Mann umfassenden Kader angereist waren, bot im ersten Durchgang bereits ein Spektakel, welches vor allem aber durch individuelle Fehler der Gastgeber geprägt war.
Die SG Chüden in gelben Jerseys gingen bereits nach acht gespielten Minuten durch Nico Schmidt in Führung, der in der 13. Spielminute sogar den frühen Doppelpack bis dato schnüren konnte.
Die SG Kusey musste sich kurz schütteln, um ins Spielgeschehen zurückzufinden und konnte allen voran durch geniale Zuspiele von Kapitän Sven Meyer auf den immer wieder lauernden Mirko Hanner für Torgefahr sorgen. Doch entweder parierte Schlussmann Tobias Jacobs im Privatduell mit Hanner oder Innenverteidiger Daniel Sauer grätschte mit perfektem Tackling die Bälle weg.
Die SG Chüden wiederum verpasste es, ein komfortableres Halbzeitpolster mit in die Kabine zu nehmen. Entweder scheiterten die Gäste im Eins gegen Eins gegen Thomas Leder, oder schoben den Ball am bereits leer stehenden Kasten vorbei, wie Christian Walter es unfreiwilliger Weise vorführte. Die Führung zur Pause beflügelte die SG Chüden und bewirkte eine breite Brust.
Im zweiten Durchgang kamen Andre Käßler und Stephan Meyer in die Partie, die mit Lauf- und Spielstärke, die nur mit elf Mann und ohne Wechselspieler agierenden Hausherren, zermürbten. Andre Käßler spielte seinem Compagnon Meyer die Bälle wunderbar mit dem Außenrist der Marke „Franz-Beckenbauer-Gedächtnis-Pass“ in die Schnittstellen der Abwehr. Meyer stieß durch die Lücken und schlug eine Finte nach der nächsten im Eins gegen Eins. Beide Spieler verdeutlichten an diesem Tag den Unterschied zwischen beiden Teams.
Die sich dennoch tapfer wehrenden Hausherren warfen sich in die Zweikämpfe und gaben auch nach dem 0:3 durch den Hattrick von Nico Schmidt (37.) und dem 0:4 durch den eingewechselten Käßler (68.) nicht auf. Doch der aktuelle Tabellenzweite der Kreisliga unterstrich seine Ambitionen, nicht nur als Tourist im Kreispokal dabei zu sein, sondern ins Finale vorzudringen.
Unterm Strich war der Sieg der SG Chüden zu keinem Zeitpunkt des Spiels gefährdet. Bei der SG Kusey dagegen reichte die Luft nicht mehr, um dem Spiel eine Wendung zu verschaffen. Und so wurden die Hausherren mit dem Abpfiff von Schiedsrichter Harald Schmidt schlussendlich aus den Fängen der SG Chüden befreit.
Torfolge: 0:1 Schmidt (8.), 0:2 Schmidt (13.), 0:3 Schmidt (37.), 0:4 Käßler (68.)
SG Kusey/Immekath/Jahrstedt: Leder – Klabis, Spickermann, Totzke – Schmidt, Mann, Barthels, Meyer (30.Baumbach), Bode – Hanner, Bohneberg.
SG Chüden/Pretzier: Jacobs – Henke (45.Schönwald), Baumbach, Sauer (56.Diehr) – Jesper (45.Käßler), Fischer, Trostmann, Walter, Fund – Schmidt, Kirsch (36.Bindemann).
Schiedsrichter: Harald Schmidt.