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Leichtathletik WM-Bronze für Steinforth

Der Magdeburg gewinnt innerhalb von zwei Wochen seine zweite internationale Medaille.

Von Daniel Hübner Aktualisiert: 23.03.2025, 16:36
Till Steinforth war wieder einer der stärksten beim internationalen Event.
Till Steinforth war wieder einer der stärksten beim internationalen Event. Song Yanhua/XinHua/dpa

Nanjing/Magdeburg - Heath Baldwin aus den USA hatte im abschließenden 1.000-Meter-Lauf noch kurz gezuckt und ein paar Meter zwischen sich und Till Steinforth gebracht. Aber der Magdeburger ließ den direkten Verfolger im Medaillenkampf nicht aus den Augen, klemmte sich an dessen Sohlen und hielt den Rückstand in Grenzen. Ergebnis nach dieser letzten Disziplin im Siebenkampf bei der Hallen-Weltmeisterschaft in Nanjing (China): Steinforth hat schon wieder geglänzt, zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen nach seinem Bronzecoup mit deutschem Rekord bei der Europameisterschaft in Apeldoorn (Niederlande).

Und Steinforth, der nach der EM eigentlich in seiner Wahlheimat Lincoln (USA) regenerieren wollte, sich dann aber für einen längeren Aufenthalt in Frankfurt am Main bis zur Abreise nach China entschied, hat es auch in Nanjing in Bronze getan: Über 60 Meter und im Hürdensprimnt war er sogar der beste in der Konkurrenz. Besser als der Norweger Sander Skotheim, der mit 6.475 Punkten Weltmeister wurde. Besser als der Este Johannes Erm, der mit 6.437 Zählern einen Landesrekord aufstellte und Silber gewann. Steinforth sammelte 6.275 Punkte, verpasste seine nationale Bestmarke um 113 Zähler.

Aber das war ihm am Ende egal. „Ich bin mega happy, es hätte nicht viel besser laufen können. Die letzten zwei Wochen waren fast perfekt. Ich wollte eine Medaille machen, den deutschen Rekord hatte ich auch im Blick. Bei der EM konnte ich mir beides erfüllen, daher bin ich hier ganz locker rangegangen“, betonte der 22-Jährige, der für den SV Halle startet. Und resümierte: „Ich freue mich, dass ich hier noch mal zeigen konnte, wie gut ich drauf bin, besonders im Stabhochsprung.“ Mit 5,20 Meter blieb er nur zwei Zentimeter unter seiner Bestleistung, bei der EM hatte er 5,00 Meter erzielt.