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Karneval in Zerbst Mit Video: Närrischer Schwung der Jecken in der Friesenhalle

Es geht wieder los! Die rot-weißen Jecken des CCZ in Zerbst feiern mit Gesang, tollen Tänzen und witzigen Denkanstößen die 47. Karnevalssession.

Von Petra Wiese Aktualisiert: 27.02.2025, 14:27
Beste Stimmung beim Karneval in der Zerbster Friesenhalle.
Beste Stimmung beim Karneval in der Zerbster Friesenhalle. Foto: Petra Wiese

Zerbst. - Gute Laune war befohlen, keine Zeit um Luft zu holen! In die Zerbster Friesenhalle hatte der Carnevalclub Rot-Weiß Zerbst am Sonnabend zu seiner ersten Prunksitzung der 47. Session eingeladen.

Die närrische Macht symbolisierten die Tollitäten in doppelter Ausführung. Als Kinderprinzenpaar wurden Bruno I. und Tessa I. dem Publikum vorgestellt. Das Eröffnen der Kussfreiheit war dann Prinz Daniel II., alias Daniel Buchmann, und seiner Prinzessin Anika I., alias Anika Johannes, vorbehalten und das Antrinken des Bembels, damit der Elferrat nicht verdursten musste, ebenso.

Video: Rot-weiße Jecken feiern Karneval in Zerbst

(Kamera: Petra Wiese, Schnitt: Torsten Grundmann, Sachsen-Anhalt Online)
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Dann ging's auch gleich in die Vollen. Thomas „Thommy“ Thiele ließ die Garde tanzen und dann alle anderen. Nicht nur doppelt sahen die Gäste das Tanzmariechen, sondern gleich in dreifacher Ausführung. Traditionell erhielten die Senatoren vom Prinzenpaar den diesjährigen Karnevalsorden überreicht. Tänzerisch ließen die Tanzmäuse Kindheitshelden auferstehen, die Firedancers hauchten Barbie Leben ein, Katharinas Ballerinas trugen eine Wassermelone und die Dancelights hatten Abba im Blut.

Feentastisch waren Sylvia Albert und Linda Tetzner in der Bütt zu erleben, als Postbankkunden mit schlechten Karten und dem Finger in der Wunde, dass in Zerbst die Post dicht gemacht wurde. „Dem Zerbster seine Post ist dicht, das steht der Stadt schlecht zu Gesicht“, ist schließlich auch das Motto der diesjährigen Session. Frau Zinklatte, Reinhard Semtner, hatte so einiges auszusetzen, an dem was in Zerbst nicht ganz rund läuft, und auch Trump musste herhalten.

Die Marktschreier sangen dafür Loblieder auf die Stadt und ließen das Publikum mitsingen und schunkeln. Zu guter Letzt eroberten noch drei Ganoven - Egon, Benny und Kjeld - die Friesenhalle und vereinten sich auf der Bühne mit dem Zerbster Männer-Schlossballett.