Blaulicht Mit Video: Neue Infos nach Feuer und Detonationen in Magdeburg-Sudenburg
Zwei krachend laute Detonationen schreckten die Menschen rund um die Halberstädter Straße in Magdeburg aus dem Schlaf. Es folgte ein Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. Das ist bis jetzt bekannt.

Magdeburg - Zwei laute Explosionen haben die Bewohner des Magdeburger Stadtteils Sudenburg in den Nacht zum Samstag aus dem Schlaf gerissen. Kurz darauf folgte ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr.
War es ein technischer Defekt oder waren Brandstifter am Werk? Dieser Frage ging die Spurensicherung der Magdeburger Polizei nach. Kurz nach Mitternacht in der Nacht von Freitag, 13. Oktober, auf Sonnabend, 14. Oktober, war ein Transporter auf einem Parkplatz an der Halberstädter Straße in Magdeburg in Brand geraten. Seit Sonntag, 15. Oktober, ist klar: Es war kein technischer Defekt. Laut Polizei bestehe der Anfangsverdacht einer Brandstiftung. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei am Montag.
Die Flammen griffen auf ein weiteres Auto, einen Kleinwagen, über, erklärt die Polizei auf Nachfrage.
Es klang wie Explosionen oder Detonationen. Den durchaus enormen Krach führt die Polizei darauf zurück, dass Autoreifen geplatzt seien. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, sei aber noch unklar. Die Spurensicherung ist seit Samstagvormittag dabei, nach Ursachen zu suchen. Die Polizei schließt derzeit weder einen technischer Defekt noch ein Fremdzündeln aus.
Gartenlaube brannte
Am Sonnabendmorgen kam es in Magdeburg zu einem weiteren Feuer. Laut Polizeiinformationen ist eine Gartenlaube im Bereich der Pettenkoferstraße in Brand geraten. Auch dieses Feuer sei weithin sichtbar gewesen. Auch hier muss die Spurensicherung noch nach der Ursache suchen.
Die Polizei bittet in beiden Zusammenhängen um Zeugenhinweise. Diese nimmt das Polizeirevier Magdeburg (0391 / 5463295) entgegen.