Hohenseedener Senioren gönnen sich Kaffeepause im Pareyer Erlebnisdorf Radwanderclub-Tour mit Extras zum "Dreijährigen"
Einen besonders schönen Aus- flug bei sommerlichem Wetter haben sich die Mitglieder des Hohenseedener Radwanderclubs 60plus am Mittwoch anlässlich des dreijährigen Bestehens des Clubs gegönnt. Kaffee, Kuchen und Eis gab‘s bei der ersten Rast im Erlebnisdorf Parey, Fisch bei der nächsten Station in Zerben am See.
Von Sigrun Tausche
Zerben/Hohenseeden. Fast jeden Mittwochnachmittag kann man die rüstigen Rentner in roten und blauen T-Shirts irgendwo rings um Hohenseeden radeln sehen. Nur ganz schlechtes Wetter kann sie davon abhalten. Freilich sind nicht immer alle dabei, und die Ältesten begnügen sich mittlerweile mit einer passiven Mitgliedschaft: Evelyn und Theo Steinicke aus Schattberge haben es sich aber nicht nehmen lassen, mit dem Auto zu den Raststationen zu kommen und sind auch sonst noch des öfteren bei den Treffen dabei.
Ältestes aktives Mitglied ist derzeit Bruno Preuschoff mit 75 Jahren, berichtet Hans-Jürgen Bamberger, Chef der Gruppe. "Wir sind kein Sportverein", betont er ausdrücklich. Im Mittelpunkt stehe Bewegung an der frischen Luft, aber auch die Geselligkeit – ein Rezept, das ankommt, deshalb gibt es auch schon wieder neue Mitglieder.
Geselligkeit heißt, "die Feste zu feiern wie sie fallen." Da muss nicht erst auf ein rundes Jubiläum gewartet werden. auch das "Dreijährige" ist ein willkommener Anlass. So gab es bei dieser Tour nicht nur den üblichen Proviant, sondern es wurde gleich zweimal eingekehrt. Vom Erlebnisdorf Parey ging‘s über den Elbdeich nach Zerben zum Fischer, wo nach der Kaffeepause etwas Deftiges auf der Speisekarte stand. Am Rande nutzten einige sogar die Gelegenheit, um eine Runde zu schwimmen. Über die Zerbener Schleuse ging es später zurück nach Hohenseeden.
Im Laufe der vergangenen drei Jahren haben die Hohenseedener Senioren schon so ziemlich alle geeigneten Strecken in der Umgebung erkundet. "Es ist tatsächlich schon schwer, etwas Neues zu finden", räumt Tourenplaner Hans-Jürgen Bamberger ein. "Aber wir wechseln ständig." Und so wird es auch nicht langweilig. Nach Theeßen, Rietzel, Grabow, Friedensau, Parchen, Ihleburg, Parchau und natürlich des öfteren Richtung Parey ging es schon.
Mit dabei sein wird der Radwanderclub auch beim Festumzug anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Gemeinde Elbe-Parey am 4. September. "Das Problem ist, dass viele Mitglieder noch in anderen Vereinen sind", sagt Bamberger. Auch ihm selbst geht das so. "Ich werde erst beim Radwanderclub den Umzug mitmachen und mich dann schnell umziehen, um mit der Chorgemeinschaft Hohenseeden aufzutreten", verriet er. Und nebenbei hat er auch noch Oldtimer organisiert, die das Fest bereichern werden…