Kulturhauptstadt Europas 2025 Chemnitz lädt zum Garagen-Parcours
Rund 30.000 Garagen gibt es in Chemnitz, viele zu DDR-Zeiten gebaut. Im Kulturhauptstadtjahr will die Stadt sonst Ungesehenes sichtbar machen - dabei stehen auch die Garagen im Fokus.

Chemnitz - Im Kulturhauptstadtjahr 2025 nimmt Chemnitz Garagen als private Rückzugsorte und kreative Räume in den Blick. Am Sonnabend (12.30 Uhr) wird dazu ein Parcours eröffnet. An zehn Stationen können Interessierte per Bus, Straßenbahn oder zu Fuß die Chemnitzer Garagenlandschaft erkunden und mit einigen ihrer Besitzer ins Gespräch kommen.
Neben mehreren Garagenhöfen gehört dazu auch die wohl älteste Garage der Stadt - die Remise der 1902/03 nach Plänen Henry van de Veldes erbauten Villa Esche. Auch die historische Hochgarage von 1928 gilt es zu entdecken. Dort wartet neben der Ausstellung des Fahrzeugmuseums die Installation „Ersatzteillager“ auf Besucher. Dazu hat der Künstler Martin Maleschka Fundstücke aus Garagen als eine Art lebendiges Archiv arrangiert. Dazu gehören Fahrzeugteile und Werkzeug ebenso wie Zeitschriften und ein altes Autokennzeichen.