Blaulicht Kraftwerk in Seenot: Feuerwehr rückt zur Elbe in Magdeburg aus
Die Berufsfeuerwehr ist am Samstagabend (16. Dezember) an die Elbe in Magdeburg alarmiert worden. Nahe der Neuen Strombrücke drohte ein Flusskraftwerk zu kentern. Was bisher bekannt ist.

Magdeburg - Die Magdeburger Berufsfeuerwehr ist am Samstagabend (16. Dezember) zu einem Einsatz an die Stromelbe ausgerückt. Nahe der Neuen Strombrücke hatte ein Passant bemerkt, dass das Flusskraftwerk am Petriförder unterzugehen droht. Also alarmierte er die Rettungskräfte.
Die Berufsfeuerwehr eilte mit ihrer Tauchergruppe zum Einsatzort. An der Elbe mussten die Retter feststellen, dass das Flusskraftwerk in deutliche Schieflage geraten ist. Eine Seite des Anlegers wurde überströmt. Warum genau das Kraftwerk schief lag, war zunächst unklar.
Problem mit dem Gangway?
Als eine erste Möglichkeit wurde untersucht, ob der Laufgang (Gangway), der vom Ufer zum Flusskraftwerk führt, dieses nach unten drücken könnte, so Paul Thiele von der Berufsfeuerwehr. Also wurde versucht, die Treppe mit einem Kissen anzuheben.

Doch dabei stellte sich augenscheinlich keine Besserung ein. Die Spurensuche wurde zunächst fortgesetzt. In den späteren Abendstunden wurde der Einsatz offenbar beendet. Die Schieflage des schwimmenden Kraftwerks bestand da noch.

Neben der Ursachensuche am Schiffsanleger stellte die Berufsfeuerwehr die Absicherung des Flusskraftwerks sicher. Für die Dauer des Einsatz wurde ein Abschnitt der Elbepromenade gesperrt. Auch die Polizei war vor Ort. Personen wurden keine verletzt. Auch der Schiffverkehr wurde nicht beeinträchtigt, hieß es aus der Leitstelle.