Anschlag vorgetäuscht Versuchter Mord: Shisha-Bar-Besitzer aus Magdeburg muss lange ins Gefängnis
Ein 39-Jähriger zündete seine Bar in einem Mehrfamilienhaus an, um die Versicherung zu betrügen. Nun fiel das Urteil gegen den Mann.
Aktualisiert: 25.03.2022, 15:46

Magdeburg - Der 39-jährige Besitzer einer Shisha-Bar ist am Freitag am Magdeburger Landgericht zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung der Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Dirk Sternberg hatte der Mann – um die Versicherung zu betrügen – in der Nacht zum 13. Juli 2020 seine eigene Shisha-Bar angezündet und damit neun Menschen in Lebensgefahr gebracht. Dazu täuschte er einen Anschlag durch Rechtsradikale vor.