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Wohnungsbau „Junkersbauten“ bald Geschichte

Die GWG Schönebeck will alte Wohnhäuser in der Karl-Liebknecht-Straße abreißen, um Platz für moderne Wohnanlagen zu schaffen. Der Abriss soll im Frühjahr beginnen.

Von Paul Schulz 06.03.2021, 01:00

Schönebeck l Die Zeit der alten grauen „Junkersbauten“ in der Karl-Liebknecht-Straße und der Rosa-Luxemburg-Straße in Schönebeck neigt sich dem Ende entgegen. Die Gemeinnützige Schönebecker Wohnungsbau-Genossenschaft (GWG) plant die Wohngebäude aus den 1930er Jahren abzureißen und stattdessen moderne Wohnobjekte zu errichten.
Insgesamt ist das Projekt in mehrere Bauabschnitte gegliedert, die die Genossenschaft noch mindestens die nächsten 10 bis 20 Jahre beschäftigen werden, wie die GWG-Vorstandsmitglieder Uwe Nachsel und Manuela Preuße mitteilen. Die Vorbereitungen zur Umsetzung des ersten Bauabschnitts, bei dem vier der grauen Blöcke in der Karl-Liebknecht-Straße zunächst abgerissen werden sollen, wurden schon durchgeführt. So mussten zuvor insgesamt 20 Bäume entfernt werden. „Die neuen Wohnhäuser werden nämlich deutlich größer ausfallen. Einige Bäume würden sonst quasi mitten im Haus stehen beziehungsweise so dicht an der Fassade, dass sie das Gebäude beschädigen würden“, erklärt Uwe Nachsel. Also wurde die nötige Genehmigung für die Fällarbeiten bei der Stadt eingeholt und die Bäume umgelegt. Es wird aber auf dem Areal Ausgleichspflanzungen geben, versichert Nachsel.