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Patientenversorgung im Harz Notaufnahmen in Wernigerode und Quedlinburg am Limit: Wenn Notfälle im Harzklinikum auf dem Flur behandelt werden

Hier möchten die wenigsten landen: in der Notaufnahme. Im Harzklinikum in Wernigerode und Quedlinburg geht es meist hektisch zu. Neben echten Notfällen landen dort auch viele Menschen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Die Folge: eine überlastete Station, lange Wartezeiten, Unmut vieler Patienten.

Von Johanna Ahlsleben Aktualisiert: 27.03.2025, 15:30
Im Notfall muss es schnell gehen. In der Notaufnahme des Quedlinburger Harzklinikum werden durchschnittlich 63 Patienten am Tag behandelt.
Im Notfall muss es schnell gehen. In der Notaufnahme des Quedlinburger Harzklinikum werden durchschnittlich 63 Patienten am Tag behandelt. Foto: Johanna Ahlsleben

Wernigerode/Quedlinburg. - Etwa alle 15 Minuten geht in der Rettungsleitstelle des Landkreises Harz ein Notruf ein. 2024 waren es mehr als 38.000. Für viele dieser Fälle endete der Weg in den Notaufnahmen des Harzklinikums in Wernigerode oder Quedlinburg. Sie sind zentrale Anlaufstellen: Rund 55 Prozent aller stationären Patienten – etwa 17.000 im Jahr – kommen über sie ins Klinikum. Doch die Notaufnahmen sind überlastet.