Spitzenmanager verlässt Chipkonzern Personalmanager von Intel Magdeburg verlässt den Konzern
Ein weiterer Spitzenmanager verlässt Intel. Der US-Chipkonzern meldet Umsatzrückgang und eine durchwachsene Aussicht fürs laufende Quartal.
Magdeburg - Es bleibt unruhig beim US-Halbleiterhersteller Intel. Personalchef Bernd Holthaus gab bekannt, dass er nach 20 Jahren den Konzern Intel verlässt. Er war für die Personalakquise der geplanten Fabriken in Magdeburg zuständig.
Bereits Ende 2024 musste der langjährige Konzernlenker Pat Gelsinger abtreten. Ein Nachfolger sei noch nicht gefunden, teilte Intel mit.
Wegen schlechter Geschäftszahlen hat Intel den bereits genehmigten Bau von zwei Halbleiterfabriken in Magdeburg bis 2026 auf Eis gelegt.
Intel hat jetzt aktuelle Geschäftszahlen vorgelegt. 2024 erzielte der Konzern einen Umsatz von 53,1 Milliarden Dollar. Das Ergebnis lag eine halbe Milliarde Dollar über den Erwartungen der Analysten. Die Intel-Aktie stieg daraufhin am Freitag früh um 6 Prozent auf 19,85 Euro. Unter dem Strich steht für den Konzern aber ein Minus: Im Jahresvergleich sank der Umsatz um 1,1 Milliarden Dollar.
Auch die Aussichten bleiben trübe: Der Konzern erwartet im aktuellen Quartal einen Umsatz zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten 12,9 Milliarden Dollar erwartet.